Heute nun der vorletzte Vorsorgetermin. Ein bisschen CTG, ein bisschen wiegen und Blutdruck messen. CTG war okay wie immer. Die junge Dame zeigte sich mittelmäßig kooperativ – auch wie immer – und hat uns zum Schluß hin durch einen andauernden und lauten Schluckauf amüsiert. Der Zuckertest fiel negativ aus, will heißen, ich habe – wie wir eigentlich schon wußten – kein Schwangerschaftsdiabetes und die Werte waren fast exakt so wie beim ersten Test vor 3 Monaten. Was ich nicht so ganz verstehe ist, wieso der Test mehr oder weniger vorgeschrieben ist, aber trotzdem von der Krankenkasse nicht übernommen wird. So viel zum Thema Zweiklassenmedizin.
Am Freitag dann der letzte Vorsorgetermin bei der Ärztin, am Montag in einer Woche Prä-OP und dann Dienstag, also Morgen in einer Woche wird entbunden.
Und es gibt da ein paar Sachen auf die ich mich danach freue. Allerdings denkt sich nur einer meiner Punkte mit denen, auf die ich mich zum Ende der letzten Schwangerschaft gefreut habe:
1. Auf dem Bauch schlafen. Unangefochten auf Platz 1. Schlafen in der Lieblingsposition ist einfach unübertroffen.
2. Squishy endlich wieder hochheben können. Das wird zwar nach dem Kaiserschnitt eine Weile dauern, aber wir sind auf dem Weg dahin.
3. Kein ekelhafter, permanent komischer Geschmack mehr im Mund, der alles merkwürdig schmecken lässt.
4. Frei atmen und endlich, endlich meine Dauererkältung loswerden. Hoffentlich.
5. Mehr als 5 Schritte gehen können, ohne das Gefühl zu haben, dass der Rücken durchbricht.
6. Und überhaupt: Nicht mehr in Becher pinkeln müssen, kein Dauerabonnement mehr bei der Ärztin und das Babymädchen mit meiner Familie teilen zu können.
Noch 8 Tage…