Europäische Online-Befragung zur Homophobie und Transphobie

Aufruf zur Teilnahme

Heute startet unter dem Titel „Europäische LSBT Studie“ die erste Online-Befragung der EU-Grundrechteagentur (FRA) zur Homophobie und Transphobie in den EU-Mitgliedsstaaten und dem Beitrittsland Kroatien. Die Homepage lautet http://lgbtsurvey.eu.

Je mehr Menschen sich an der Befragung beteiligen, desto aussagekräftiger und verlässlicher sind die Ergebnisse. Wir rufen alle Lesben, Schwulen, Bisexuellen und Transgender (LSBT) auf, sich an der Befragung zu beteiligen, sie bekannt zu machen und entsprechende Informationen an Freundinnen und Freunde sowie Bekannte weiterzuleiten.

Jede Antwort trägt dazu bei, dass die EU die Anliegen von LSBT ernst nimmt und politische Initiativen startet, die darauf abzielen, rechtliche und gesellschaftliche Diskriminierung zu bekämpfen. Die Ergebnisse der Befragung werden die Politik der Gleichbehandlung von LSBT in der Europäischen Union voranbringen. Sie werden Politik und Zivilgesellschaft dabei unterstützen, Strategien und Aktivitäten zu entwickeln, die dazu beitragen, dass LSBT in Europa ein freies Leben in einem diskriminierungsfreien Umfeld führen können.

Zwar gab und gibt es hin und wieder Berichte über das Ausmaß der Diskriminierung von LSBT in Europa. Doch es gibt kein vergleichbares statistisches Material über die täglichen Diskriminierungserfahrungen von LSBT in den verschiedenen Ländern.

Die Befragung ist absolut anonym, wird von Gallup Europe in allen EU-Sprachen und türkischer Sprache durchgeführt, läuft bis Ende Juni 2012 und soll erstmals verlässliches und vergleichbares Datenmaterial zur Verbreitung von Homophobie und Transphobie in den 28 Ländern liefern. Die Ergebnisse der wissenschaftlichen, systematischen Studie sollen im Frühjahr 2013 veröffentlicht werden.

Quelle: LSVD-Newsletter

Wünsch Dir Was

Weihnachten steht vor der Tür bzw. ist fast schon wieder draußen und der Geschenkewahn ist in vollem Gange. Und wenn ich denn unbegrenzte Mittel zur Verfügung hätte, dann würde ich wohl pro Person so um die 300 bis 500 Euro ausgeben. Ideen hätte ich zur Genüge, nur halt das Bargeld fehlt. Schade eigentlich.

Wenn ich mir was wünsche dürfte, was es nicht für Geld gibt, dann wüßte ich auch schon, was ich mir wünschen würde.

Ich wäre gerne die deutsche Ellen*. Mein einer, mickrig kleiner TV-Auftritt hat mir Spaß gemacht und prinzipiell fände ich es nett, meine eigene Talk-Show zu haben. Da wäre ich dann witzig, frech und liebenswert. Und die Spaßkanone schlechthin. Und alle Promis würden zu mir kommen, mich wahnsinnig sympathisch finden und meine Freunde sein wollen. Ich wäre so beliebt, dass natürlich auch sämtliche Hollywood-Stars bei mir Schlange stehen würden. Praktischerweise kann ich ja auch gut Englisch, würde mich also auch niveauvoll mit den nicht-deutschen Promis unterhalten können und bei mir würde es dann auch nur Untertitel geben. So Synchronstimmengequatsche über dem Original kann ich nämlich überhaupt nicht leiden. Und damit wäre dann gleich noch ein Lerneffekt da, den ich mit meiner Talk-Show-Rubrik “Englisch mit Belle” noch weiter ausbauen könnte. Es gäbe tolle Geschenke für alle und ich würde Geld verteilen an unverschuldete Hartz IV-Empfänger. Und ich glaube ich hätte eine Rubrik mit normalen Leuten, die in irgendeiner Weise eine ungewöhnliche Geschichte haben. Ob ich irgendwelche witzigen Spielchen spielen würde, weiß ich nicht so genau. Denn die mag ich nicht so wirklich. Aber darüber ließe sich dann ja diskutieren. Und es wäre doch auch mal nett, ne lustige Lesbe zu sehen, die nicht Hella von Sinnen ist.

Und wie wär’s? Wer stellt mich ein?

*Für alle, die Ellen DeGeneres nicht kennen, gibt’s den Wikipedia-Eintrag und auf YouTube ihre tägliche Show.

Heute im Angebot

Wer will nochmal, wer hat noch nicht.

Wir haben mal wieder ein TV-Angebot bekommen, das wir mal wieder ablehnen werden. Obwohl das eigentlich recht seriös aussieht. Wer das dringende Bedürfnis hat, sich mal im Fernsehen zu sehen, soll sich bei mir melden. Keine Ahnung, ob das in deren Sinn ist, aber schaden kann’s ja nicht. Ach ja, es soll natürlich eine Regenbogenfamilie sein.

Interessant in diesem Zusammenhang auch dieser Artikel.

Via Bildblog.