Feb
25
2010
8

Mein Neuer

Jedes Mal wenn ich beim Durchschalten bei “Mein Neuer” hänge bleibe, brauche ich einen Moment um meinem Hirn klarzumachen, dass da überhaupt nicht “Mein Neuer” steht. Am Anfang dachte ich noch: Ach, das ist aber nett vom TV-Sender, dass er mir mitteilt, dass da eine neue Sendung läuft. Aber was für ein Neuer ist das denn? Ein neuer Freund? Ein neuer Staubsauger? Ein neuer Putzlumpen? Bis ich dann beim 10ten mal dachte: Gut, die Sendung ist nicht mehr neu, es geht offensichtlich um das Tagewerk der Polizei, aber wer ist denn nun “Meine Neuer”? Meinen die vielleicht mein neuer Polizist? Polizei-Kollege? Hä? Manchmal dauert es eben ein bisschen länger und erst als ich dann irgendwann mal eine Vorschau-Werbung für die Sendung gesehen habe und die “Mein Revier” gesagt haben, hat’s bei mir Klick gemacht. Das hätten sie nun wirklich etwas anders designen müssen. Auch jetzt, wo ich weiß, was es heißen soll, lese ich nach wie vor “Mein Neuer”.

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Feb
23
2010
5

Kleines Glück

Ich bekam heute einen aufgeregten Anruf von meiner Frau. Die Austausch-Pfa.dfinder-Kanadier haben ein Paket geschickt. Mit kleinen Geschenken drinne. Und einem ganz tollen Geschenk, was das Herz meiner Olympiabegeisterten Kanadierin höher schlagen ließ.

Wir heißen willkommen:

Die offiziellen Vancouver 2010 Winterolympiade Fäustlinge.

Davon wurde nur eine begrenzte Anzahl produziert, alle wollen sie und wir haben sie. Sogar Oprah – und wir alle wissen, dass Oprah das Maß aller Dinge ist  – hat sie und erfreut sich wohl auch in ihrer Talkshow an ihnen. Nicht dass ich davon etwas gewußt hätte, aber nun besitzen wir sie und sind sehr stolz darauf. Manchmal sind die unerhofften Überraschungen am schönsten! Dumm nur, dass wir nur ein Paar haben. So viele Hände und so wenig Fäustlinge.

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Feb
13
2010
5

Eindrücke

Die Hemdglunker unterwegs mit dem Narrenbaum zum Marktplatz

Stadttor

Hemdglunker auf dem Marktplatz

Es war verdammt kalt Donnerstag Abend. Es hat die ganze Zeit geschneit und gewindet und als wir wieder zuhause waren durfte ich feststellen, dass meine Haare vom Schnee gefroren waren. Spaß gemacht hat es trotzdem und Squishy war ganz happy als unsere Fasnetsgestalt endlich zu sehen war. Und die Musik und die vielen Leute. Einfach klasse. Wie vorhergesagt hatte er überhaupt kein Problem damit, sein Nachthemd anzuziehen, da wir beiden uns auch so angezogen haben. Eigentlich hatten wir auch gehofft Oma und Opa noch irgendwo anzutreffen, aber ohne ausgemachten Zeitpunkt ist das so gut wie unmöglich. Doof auch, wenn man sein Handy nicht hört, um festzustellen, wo sich denn die gesuchten Personen befinden. Nächstes Jahr dann eben wieder.

PS: Wer uns auf dem dritten Bild findet, bekommt einen Preis. Kleiner Tipp: Wir haben etwas weißes an. Muhaha!

PPS: Das heißersehnte Schreiben des Arbeitsamts ist heute angekommen. Nach einer zweiten E-Mail mit dem Schrieb von letztem Jahr im Anhang, kam dann auch das diesjährige ohne Probleme per Post. Juhu!

(Alle Bilder stammen aus der Online-Ausgabe der Badischen Zeitung. Klick macht groß.)

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Jan
06
2010
6

Bettgeflüster

Einmal im Jahr ist es kalt genug, um unsere dicke Canada-Bettwäsche aufzuziehen. Gerade jetzt ist das der Fall. Kuschelige Biber-Bettwäsche mit einer Seite Fleece. Die Bettwäsche ist teilweise selbst zusammengezimmert, weil die kanadischen Bettmaße nicht mit unseren übereinstimmern. Schade, aber kein Weltuntergang.

Bei dieser Gelegenheit fällt mir dann immer wieder auf, wie unterschiedlich wir unser Schlafzimmer nutzen im Gegensatz dazu wie ich das als Kind kennengelernt habe. Bei uns zuhause war und ist das Elternschlafzimmer eine Eisbox, die nur zum Schlafen und zum Umziehen benutzt wird. Die Türe ist immer zu, die Betten sind gemacht.

Dann im Gegensatz dazu unser Schlafzimmer: Türe immer offen, Betten nie gemacht, gerne befindet sich mal ein Kind, mal eine Mama darin. Es wird gespielt, rumgehangen, getobt, sich unterhalten, gelesen und Blödsinn gemacht. Im Grunde genommen ist unser Schlafzimmer eine Erweiterung des Wohnzimmers. Alleine schon der Versuch, die Betten zu machen scheitert daran, dass eine gewisse, knapp einen Meter große Person genau in diesem Moment unbedingt unter den Bettdecken Verstecken spielen muss. Von dem mal abgesehen hält das auch sonst nicht lange. Schlimm finde ich das nicht, das ist eben so, wenn ein Schlafzimmer nicht nur zum Schlafen benutzt wird.

Es war mir auch schon immer klar, dass das später, wenn ich mal groß bin – was also jetzt der Fall ist – nicht so sein wird wie bei meinen Eltern. Dazu habe ich einfach schon immer viel zu viel Zeit im Bett verbracht. Immerhin eignet es sich bestens, um darin Fernseh zu schauen, zu lesen, zu telefonieren, Hausaufgaben zu machen und einfach nur zum Entspannen. Quasi ein Sofa im Kinderzimmer. Und was man einmal anfängt, hört man selten wieder auf. Deshalb ist auch heute noch das Bett ein Zweit-Sofa.

Written by Belle in: Alltag, Fotos |

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