Aufgabe 6

Ups, ups und nochmal ups. Ich habe Aufgabe 4 und 5 verpasst. Oh mann, bis ich endlich dazu kam, mir ernsthaft Gedanken zu machen, war die Woche schon rum und die nächste Aufgabe dran. Asche auf mein Haupt. Ich gelobe, mich zu bessern.

Das Motto heute “auf Schritt und Tritt” – Schuhe und Schritte und erste Male und sowas alles.

Das mit dem “ersten Mal” ist so eine Sache. Als Mama bin ich natürlich immer ganz stolz, wenn eines der Kinderlein etwas zum ersten Mal macht. Egal was es ist. Der erste Zahn, die ersten paar Schritte, das erste Wort und was es da noch alles gibt. Ich freue mich da auch jedes Mal ein Loch in den Bauch und teile es der ganzen (Internet-)Welt mit. Ob es die nun interessiert oder nicht ist mir in dem Moment herzlich egal. Um ehrlich zu sein, mache ich das für mich ganz alleine. Denn obwohl ich mich über so Ereignisse wie den ersten Schiss in den Topf und das erste Mal alleine in der Nase bohren – ja, Eltern sind so!- freue, so muss ich doch zugeben, dass ich das genauso schnell wieder vergesse. Aber wozu habe ich schließlich meinen Blog? Andere Leute haben ein Babyalbum, ich eben ein Online-Tagebuch.

Wobei es natürlich immer die Ausnahme zur Regel gibt. Das erste Paar Schuhe für Mr. Squishy zum Beispiel. Das haben wir auch heute noch und das wird auch nicht weggeschmissen. Dieses Paar Schuhe kam von der Schwiegermutter aus Canada. Aus mir unbekannte Gründen ist meine Schwiegermutter vom ersten Paar Schuhen besessen. Sie hat für alle ihre Enkelkinder das erste Paar gekauft. Und so sollte Mr. Squishy natürlich keine Ausnahme sein. Ich kann mich dunkel daran erinnern, dass Cerah seine Füße vermessen und ihr die Daten durchgegeben hat. Die Schuhe kamen dann per Post zu uns und zum meinem Amusement sahen sie auch genau so aus, wie ich das erwartet hatte: nämlich weiß! Wer sich schon mal auf dem nordamerikanischen Kontinent aufgehalten hat, weiß, dass man dort seinen Kinder gerne weiße Schuhe anzieht. Weiße Sandalen, weiße Turnschuhe, weiße Sneaker, weiße Schuhe halt. Wieso das so ist, weiß ich auch nicht. Was ich weiß ist, dass mich das als Au-Pair beinahe in den Wahnsinn getrieben hat, weil die doofen Dinger immer dreckig waren und ich ständig am Schuheputzen war. Auf jeden Fall hatten auch wir weiße Schuhe. Danach kamen dann viele andere Schuhe und seit dem Mr. Squishy selbst aussuchen darf – das darf er meistens und auch schon sehr lange – sucht er sich fast immer Nike-Schuhe aus. Ach ja, da waren auch schon ein paar weiße mit dabei. Hat ihn scheinbar geprägt, das erste paar weiße Schuhe. Nur das gegenwärtige Paar ist nicht weiß, sondern hat Monsterzähne und blinkt blau-weiß, wenn man damit läuft!

Gesponsert wird die Schuh-Aufgabe von Limango, Gutscheinzeiger, Babyfuss und Spielwelt. Und die anderen Beiträge gibt es hier.

Sparen und anderes

Die Eltern-Kind-Blogparade Aufgabe 4 zum Thema Sparen mit Kindern.

Wir kaufen gerne Markensachen für unsere Kinder. Nicht wegen des Namens, sondern weil die Qualität einfach eine ganz andere ist als bei 0815-Sachen vom kik. Okay, kik kaufen wir eh nicht, aber als Beispiel ist das ganz gut.

Nun ist es aber leider so, dass die Markensachen auch Geld kosten. Meistens mehr als ich bereit bin auszugeben. Es sollte sich vom Verhältnis Geld-Nutzen nämlich auch noch rechnen. Ich sehe nicht ein, dass ich 40 Euro für eine Kinderhose ausgebe, die ein paar Monate, wenn überhaupt, hält und dann entweder geschreddert oder zu klein ist. Wenn ich denn das nötige Kleingeld hätte, würde ich das auch investieren. Habe ich aber nicht. Also ist kreativ sein angesagt.

Eine wirklich gute Art zu sparen, ist das anti-zyklische Kaufen. Will heißen, jetzt wo der Winter quasi schon rum ist, die Wintersachen im Ausverkauf für nächstes Jahr kaufen. Meistens funktioniert das größentechnisch auch ganz gut, wenn denn nicht gerade ein außerplanmäßiger Wachstumsschub einem einen Strich durch die Rechnung macht. So haben wir zum Beispiel gestern in Karlsruhe einen richtig tollen Schneeanzug für Miss Gigi gekauft. Größe für nächsten Winter und von 100 Euro auf 50 Euro reduziert. Das ist zwar immer noch etwas mehr, als ich eigentlich ausgeben wollte, aber er war von Name It! – die Sachen liebe ich sowieso – und absolut wind- und regenfest, mit verstärktem Popo und Knien und in tollen Farben. (So sieht das Teil aus). Ich finde 50 Prozent Ersparnis sind schon ziemlich beachtlich. Und viele kleine Erbsen machen bekanntlich einen großen Erbsenhaufen an Ersparnis.

Die zweite Methode, für die meine Frau zuständig ist, sie ist bei uns sowieso der Sparfuchs, nennt sich “research”. Will heißen, wir wissen, was wir wollen und dann geht die Sucherei los. Online natürlich. Cerah findet jeden Artikel überall und geht dann systematisch durch, was wo am günstigstens zu bekommen ist. Die Suche findet weltweit statt – der Vorteil, wenn man der Englischen Sprache mächtig ist – meistens jedoch sind unsere Lieferanten irgendwo in Europa. Da ist das Porto dann nicht ganz so teuer. Ab und an sind auch mal die ebay- oder Zalando-Aktionen interessant, aber das ist dann eher Zufall, das die haben, was wir gerade suchen. Neulich gab es so zum Beispiel Blinkende Schuhe von Skechers für Sohnemann zum halben Preis. Er war im siebten Himmel, die Schuhe sind qualitativ hochwertig und die blinke Lichter blinken auch länger als nur die ersten fünf Minuten.

Es ist leider nicht immer ganz einfach mit Kinder zu sparen, da man öfters auch dringend was braucht, was gerade dann niemand reduziert anbietet. Aber es ist möglich und bei so Sachen wie Winterklamotten oder Sommersachen für nächstes Jahr kann man meistens doch einen recht guten Sparschnitt verzeichnen.

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PS: Habt ihr das Wort Erbse gefunden?

Bücheraufgabe

Es war einmal ein Buch… Bücher. Na wenn das mal keine Steilvorlage für mich ist. Ich liebe Bücher. Liebe, liebe, liebe sie. Aufgabe 3 der Eltern-Kind-Blogparade ist wie für mich gemacht!

Aber fangen wir mal am Anfang an. An Bücher, die mir vorgelesen wurden kann ich mich ehrlich gesagt nicht erinnern. Meine Büchererinnerungen fangen an, als ich selbst lesen lernte und anfing Bücher zu lieben.

Ich kann mich noch daran erinnern, wie schwierig ich es am Anfang fand, die Worte zusammen zu puzzeln und daraus dann sinnvolle Sätze zu erkennen.

Mein allererstes Buch war vermutlich dieses hier. Die Reise mit der Pfeffermaus von Herma Kennel. Ich habe nicht mehr die geringste Ahnung worum es da geht, weiß aber dass ich es gut fand. Ich kann mich daran erinnern, dass ich mich durch Die kleine Hexe von Ottfried Preußler gequält habe. Das Quälen lag allerdings nicht am Buch oder dessen Inhalt, sondern daran, dass ich einfach mitten im Satz aufgehört habe zu lesen, um dann da später weiterzumachen. Dass das nicht funktionieren kann, ist eigentlich logisch. Als ich es dann aber einmal raushatte, habe ich nie wieder aufgehört und wirklich alles gelesen, was mir unter die Finger kam.

Ich liebte alles von Enid Blyton. Egal ob 5 Freunde, Hanni und Nanni, Dolly, Tina und Tini, Der Zauberer Sausebrause, die Abenteuer-Serie einfach alles. Viele der Bücher habe ich in der Bertelsmann Club-Ausgabe, da meine Mama da lange Jahre Mitglied war und mich mit Nachschub versorgt hat.

Eines meiner ultimativen Lieblingsbücher ever – für diese exklusive Wortzusammenstellung sollte ich eigentlich den Preis für das Verhunzen der deutschen Sprache gewinnen – ist Die unendliche Geschichte von Michael Ende. Diese Geschichte hat mir so viel gegeben und jedes Mal wenn ich sie lese, entdecke ich wieder etwas neues. Eine Geschichte, die Mut macht und eine einzige große Reise ins Seelenleben ist. Das ist ein Buch, welches ich meinen Kindern mit Sicherheit auch aufzwingen werde. Und wehe sie mögen es nicht…

Danach kamen tausenderlei Mädchenbücher, Teeniegeschichten und alles, was sich so anbot. Bille und Zottel war übrigens die einzige Pferdebuchreihe, die mir jemals sympathisch war. Völlig un-mädchenhaft sind Pferde nämlich nichts für mich.

Irgendwie hatte ich immer das Gefühl, dass ich für meine Lesewut nie genug Material hatte. Schade, schade, dass es damals noch kein kindle oder etwas derartiges gab. Oder vielleicht auch nicht. Ich bezweifle, dass ich jemals wieder ans Tageslicht gekommen wäre, wenn ich da schon die unendlichen Ressourcen gehabt hätte, die sich mir heute anbieten. Zum ersten Mal in meinem Leben habe ich so viele Bücher zur Hand, dass ich in 20 Jahren noch genug zu lesen haben werde. Oh mein kindle, wie ich dich liebe! Ich habe alleine diesen Monat bereits 9 Bücher gelesen. NEUN! Ohne Worte.

Aber zurück  zum Thema: Ratgeber. Mit Ratgebern hab ich’s überhaupt nicht. Der einzige Schwangerschaftsratgeber den wir hatten war What to expect when you’re expecting. Ein Klassiker der Ratgeberschaft. Bei der ersten Schwangerschaft fand ich den auch noch super. Bei der zweiten eigentlich nur noch unnötig und überflüssig. Ansonsten hat es nie ein Ratgeber in unseren Haushalt geschafft. Wir sind wohl ziemlich beratungsresistent und ich kann es nun mal nicht leiden, wenn mir wer erzählen will, was ich machen soll. Und wieso sollte ich mir sowas auch noch freiwillig ins Haus holen?

Miss Gigi ist noch ein bisschen zu klein zum lesen, obwohl sie seit ein paar Wochen das Kinderbücherregal entdeckt hat. Da steht sie sehr gerne davor und zieht Bücher aus dem Babybücherkorb. Meistens schlotzt sie diese dann zwar nur ab, aber manchmal schaut sie sich auch tatsächlich die Bilder an.

Mister Squishy ist im Moment ein großer Fan von Captain Underpants von Dav Pilkey. Nachdem er erst behauptet hatte, das sei nur was für Mädchen ist er mittlerweile hin und weg und könnte sich den ganzen Tag daraus vorlesen lassen. Eigentlich handelt es sich hierbei um ein Comicbuch. Es ist aber noch genügend Text vorhanden, um nicht aus Sprechblasen zu bestehen. Das Buch selbst is klasse. Absolut originell und witzig. Captain Underpants ist ein Comicbuchheld, der von zwei Grundschülern erfunden wird, weil sie finden, dass die ganzen Superhelden immer so aussehen würden, als ob sie die Unterhose auf anstatt unter den Kleidern tragen würden. Warum also nicht gleich einen Käptn Unterhose erfinden? Bücher dieser Art sind bei uns immer Geschenke unserer kanadischen Freunde, die ihren Lebensunterhalt damit verdienen, dass sie die Bilder für Zeichentrickserien gestalten und zum Leben erwecken. Da ist sowas einfach Programm.

Eigentlich könnte ich hier noch stundenlang weitermachen, aber irgendwann ist auch mal gut. Vielleicht mache ich das mal als eigene Serie – Bücher, die ich anderen Leuten mit Kindern empfehlen kann. Material genug hätte ich dazu schon…

Gesponsert wird die dritte Wochenaufgabe von GoboKinder.de, dem Coppenrath Verlag – das sind die mit dem Captn Sharky und von shopclever.de.