Bücher 2010
Für immer vielleicht (Cecelia Ahern)
Das dritte Buch, was ich von ihr lese. Ich finde ihre Bücher generell kurzweilig und nett geschrieben. Sind halt so Mädchen/Frauenbücher. Liebesgeschichten mit viel Herz und irgendwie gibt es immer ein Happy End, auch wenn es manchmal etwas länger dauert. Am Anfang war es etwas gewöhnungsbedürftig, dass das ganze Buch nur aus Briefen, E-Mails und Chats besteht. Das vergisst man aber relativ schnell und dann ist es einfach nur schön. Und zu Tränen rührend. Ja, es sprechen vermutlich die Hormone aus mir, aber was soll’s. Ich fand’s gut.
We are all made of glue (Marina Lewycka)
Nette, relativ gedankenlose Unterhaltung. Ab und an witzig, manchmal ein bisschen nachdenklich und eigentlich wirklich nur kurzweilige Unterhaltung. Urlaubslektüre, würde ich sagen. Mehr fällt mir dazu nicht ein.
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Über die Barrikaden (Joan Lingard)
Ein Buch über eine Liebe zwischen den Konfessionen in Nordirland. Grauenvoll geschrieben. Klar, es ist ein Jugendbuch, aber selbst oder gerade da, erwarte ich, das es gut und flüßig lesbar ist und man sich nicht durch die ersten 50 Seiten quälen muss, bis das ganze einigermaßen in Fluß kommt. Dann war es eigentlich ganz gut und es hat mich sogar tatsächlich interessiert, was mit den beiden Liebenden passiert, denen ihre Umwelt nicht wohlgesonnen ist. Dieses Buch ist wohl Mittelteil einer Serie. Der Versuch die Feindschaft von Katholiken und Protestanten in Nordirland zu vermitteln ist meiner Ansicht nach nur halbwegs gelungen. Man fühlt mit den beiden zwar mit, aber so ganz ohne Jahreszahl und Hintergrundwissen, welches mir zugegebenmaßen einfach fehlt, hängt die Geschichte etwas in der Luft.
Salz auf unserer Haut (Benoîte Groult)
Das war schon eher mein Geschmack. Die Geschichte einer Liebe, die stark ist, stärker wird und trotzdem sind die beiden Protagonisten kein Paar. Keines im herkömmlichen Sinne auf jeden Fall, da beide anderweitig verheiratet sind. Kein Plädoyer zum Fremdgehen, auch wenn es sich so anhört. Ich frage mich die ganze Zeit schon, ob diese Beziehung auch funktioniert hätte, wenn die beiden tatsächlich zusammen wären. Eine Antwort habe ich darauf nicht gefunden. Ich mochte das Buch, den Schreibstil und das Thema.
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Midnight in the Garden of Good and Evil (John Berendt)
Dieses Buch war mal so gar nicht mein Fall. Ich kann Geschichten nicht ausstehen bei denen es fünf Millionen verschiedene Personen gibt, deren Geschichtlein erzählt werden und die irgendwie zusammenhängen aber doch nicht wirklich etwas miteinander zu tun haben. Alleine dass ich zwischendurch vier andere Bücher gelesen habe, dürfte schon viel darüber aussagen, wie ich es fand. Langweilig. Ich konnte mich einfach nicht reinfinden. Der Schreibstil ist zwar schön, aber die Handlung total nervig und ewig lange passiert nichts. Naja, ich habe mich durchgekämpf und kann sagen: Nein, danke. Nichts für mich. —afkafköalsjf
The short second life of Bree Tanner (Stephenie Meyer)
Kommentar siehe hier
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Shanna (Kathleen E. Woodiwiss)
Ich liebe dieses Buch. LIEBE ES! Da kann der Twilight-Edward dagegen abstinken. Ruark ist viel besser und Shanna schlägt Bella um Längen. Wenn man einen kitschigen, romatischen, leidenschaftlichen Liebesroman lesen will, dann kann ich Shanna nur empfehlen. Ich habe dieses Buch als Teenager zum ersten Mal gelesen und seit dem immer mal wieder, wenn mir danach war. Die besten Liebesromane schreibt definitiv Kathleen E. Woodiwiss. Schade, dass sie vor einigen Jahren gestorben ist und nichts mehr neues nachkommen wird.
Maikäfer flieg (Christine Nöstlinger)
Schon wieder ein Jugendbuch. Im Moment ist mein Gehirn viel zu getoastet, um etwas anspruchsvolleres zu lesen. Nettes Buch, aber ich mag Geschichten aus dem 2. Weltkrieg sowieso. Schön zu lesen, man kann nachfühlen und verstehen wie das Leben damals war. Ich würde es empfehlen, nicht nur für Kinder/Jugendliche.
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Der weiße Neger Wumbaba kehrt zurück (Axel Hacke & Michael Sowa)
Das erste Büchlein dieser Art habe ich vor langer, langer Zeit gelesen. Siehe HIER. Ich fand das damals so schön, dass ich mich auch gleich mit Feuereifer auf den zweiten Teil gestürzt habe. Aber irgendwie war es nicht mehr das selbe. Ich musste zwar auch ab und an schmunzeln, aber so richtig herzhaft lachen war nicht mehr drin. Vielleicht lag es daran, dass ich bereits wußte, was mich erwartete, vielleicht aber auch an den fehlenden Schwangerschaftshormonen. Schade eigentlich. Schlecht war es zwar nicht, aber das erste war einfach besser.
Ein Buch, von dem ich zwar gehört hatte, aber nicht die geringste Ahnung hatte, um was es geht. Ich war leicht überrascht, als ich anfing und es sich als Märchen bzw. Sage entpuppte. Das Buch war sehr angenehm zu lesen. Ansprechend schlicht und doch poetisch geschrieben. Gut zu verstehen, wieso das ein Klassiker ist. Empfehlenswert.
Emil und die Detektive/ Emil und die drei Zwillinge (Erich Kästner)
Zwei klassische deutsche Kinderbücher in einem Jubiläumsband zum 70. Geburtstag des Autors. Ich mag seine Bücher. Habe die auch bereits als Kind gelesen. Damals waren sie mir ein bisschen zu un-aufregend. Heute finde ich diese Beschaulichkeit sehr schön und entspannend zum lesen. Alles ist gut, es passiert ein bisschen was und alles ist wieder gut. Klassiker eben. Muss man mal gelesen haben.
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Die Anbetung (Dean Koontz)
Ich mag Dean Koontz. Schon immer. Dieses ist eines seiner besseren Bücher. Ohne nervigen Hund – mit denen hat er’s sonst so ein bisschen. Spannend und überraschend. Negativ: Was bitte hat der Titel “Die Anbetung” mit der Handlung des Buches zu tun? Hätten die Übersetzer doch einfach mal den Titel Odd Thomas gelassen. Und dann: Der Klappentext hat mit dem Buch genauso wenig zu tun, wie der Titel. Wer auch immer da dran war, hat ein anderes Buch gelesen als ich.
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Jesus liebt mich (David Safier)
Da ich “Mieses Karma” gut fand, dachte ich mir, dass ich mit diesem Buch auch nicht wirklich viel falsch machen könnte. Nun ja. Es war schwach. Jesus kommt als Waschlappen rüber, die Handlung ist nicht wirklich nachzuvollziehen und so richtig witzig war’s auch nicht. Nun ja, “Mieses Karma” kann ich als locker-leichte amüsante Lektüre ermpfehlen, Jesus liebt mich definitiv nicht.
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Saphirblau (Kerstin Gier)
Zweiter Teil der Trilogie. Ebenfalls sehr schön zu lesen. Natürlich merkt man schon, dass man ein Teenie-Mädchenbuch vor sich hat. Finde ich aber gut, was wohl bedeutet, dass meine Entwicklung mit 13 stehengeblieben ist. (Würde auch meine Vorliebe für Twilight erklären.) Doof nur, dass auch dieses Buch wieder mit einem Cliffhanger endet, wenn auch nicht ganz so abrupt wie der Vorgänger. Der dritte Teil kommt im Herbst raus und bis dahin muss ich mich wohl gedulden. Denn der wird mit Sicherheit auch verschlungen werden.
Rubinrot (Kerstin Gier)
Empfohlen für Leser von 12 – 13 Jahren. Ein sehr schönes Buch. Witzig geschrieben, ein bisschen Liebesgeschichte, ein bisschen Zeitreise, ein paar Geheimnisse und wirklich leicht zu lesen. Einziger Negativpunkt: Das Buch hört sehr abrupt auf und ist irgendwie unvollendet. Ich weiß, dass es eine Trilogie, aber trotzdem hätte ich mir vom ersten Teil eine etwas abgeschlossenere Handlung gewünscht. Trotzdem empfehlenswert.
Die Gedanken des Bösen (Michael Crichton)
War gut und spannend zu lesen. Nichts besonders aufregendes, aber auch nicht schlecht. Typisch Michael Crichton eben. So wirklich viel zu sagen gibt es sonst nicht dazu.
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Demenz (Tilman Jens)
Ganz anders als erwartet. Ich mochte den Stil sehr gerne, der wirklich schön und gehoben war. Ein Tatsachenbericht vom Leben mit einem berühmten Vater, der durch Demenz jegliche intellektuellen Qualitäten verliert. Interessant auch die Denkanstöße zu den Themen Aufarbeitung der Nazivergangenheit und aktive Sterbehilfe. Und dass Demenz nicht das Ende von allem ist. Die Person, die man jahrelang gekannt und geliebt hat ist unwiederbringlich verloren. Zum Vorschein kommt jemand Neuer, der eher wie ein Kind ist. Vielleicht so wie das Kind, was die Person früher einmal war. Interessant zu lesen, intelligent geschrieben.
Gottlos (Karin Slaughter)
Von diesem Buch hatte ich mir nicht viel erwartet. Das lag halt so bei Muttern rum und da ich gerade nichts anders hatte, hab ich’s halt mal mitgenommen. Und war positiv überrascht. Ein wirklich gutes und spannendes Buch. So ein bisschen forensisch angehaucht, aber wirklich nur sehr leicht. Ansonsten wirklich gut zu lesen und ein echter “page turner” wie der Angelsachse so schön sagt. Ist wohl Teil einer Serie und empfehlenswert.<
Next (Michael Crichton)
Nach Jurassic Park im zarten Alter von 13 Jahren mein zweites Crichton-Buch. Wie bereits Jurassic Park mochte ich auch Next. Eigentlich mag ich keine Bücher mit fünf Millionen verschiedener Handlungsstränge und verschiedenen Personen. Diesem Buch habe ich es aber nachgesehen, weil es trotzdem noch übersichtlich und gut zu lesen war. Die Handlung war teilweise etwas zu konstruiert, aber um bei einem Thema – Genetik und Genversuche – zu bleiben, muss das wohl so sein. Ich fand es lesenswert und würde es weiter empfehlen.<
Ash (Malinda Lo)
Eine neue, lesbische Version von Cinderella bzw. Aschenputtel. Sehr schön geschrieben und gut zu lesen. Schade, dass ich damit in einer Lese-Unlust-Phase anfing, sonst hätte ich vermutlich auch nicht so ewig gebraucht.
Aisling lebt in einer Welt voller Feen und Magie. Die Stiefmutter ist böse und die Stiefschwestern unausstehlich. Im Wald trift sie die Jägerin des Königs (the king’s huntress) und verliebt sich in sie. Die Fee, die Wünsche erfüllt, ist ein wunderschöner Feenmann und in Aisling verliebt. Am Ende gibt er sie frei und nichts steht einem Happy End zwischen Ash und der Jägerin mehr im Weg. Schöne Geschichte, sehr schön geschrieben, leider nicht auf Deutsch erhältlich und auf Englisch nicht für Anfänger zu empfehlen.















