19+2

19+2

So langsam ist er nun doch nicht mehr zu übersehen, der Bauch. Ich finde für das zweite Kind hält sich das noch in Grenzen. Irgendwie hatte ich mir vorgestellt, dass ich in der 15. Woche schon aussehen würde, als ob ich gleich platze. Ist aber gar nicht so. Mit Squishy war ich zum gleichen Zeitpunkt zwar noch nicht ganz so rund, aber 3 Wochen später sah ich auch so aus. Ich halte mich also überraschend gut. Hätte ich nicht mit gerechnet.

Ansonsten geht es mir gut. Nur wenn ich nicht essse, dann rächt sich mein Körper ziemlich schnell und mir wird kotzeübel. Der eingeklemmte Ischias-Nerv hat sich zum Glück auch schon eine ganze Weile nicht mehr gemeldet und ich versuche, nicht zu sehr ins Hohlkreuz zu verfallen, was mehr oder weniger gut gelingt.

Also alles gut und Squishy sucht bereits munter Spielsachen fürs Baby aus und legt mir bei jeder sich bietenden Gelegenheit seine Spieluhr auf den Bauch, weil das Baby die Musik auch hören soll. Und überhaupt will er die dann dem Baby schenken, wenn es groß genug ist und rauskommt. Ich bin ja mal gespannt in wie weit er das dann auch in die Tat umsetzt, wenn es tatsächlich so weit ist..

Geschnipseltes

  • 19+0. In einer Woche ist Halbzeit. Schon!?! Ging jetzt irgendwie doch ganz schnell.
  • Wir erinnern uns daran? Leider bereits die zweite Schwangerschaft, die mit meiner anfing und die nun nicht mehr existiert. Fehlgeburt in der 17. Woche. Nicht schön. Egal ob das einer 16- oder 46-jährigen passiert. Wünschen tut man das niemandem. Einen Tag vorher hatte ich noch das hier bei der Gynäkologin gelesen.
  • Übrigens ein sehr zum empfehlender Blog, die Heldin im Chaos. Muss ich bei der nächsten Linkaktualisierung unbedingt mitaufnehmen. Kleine Warnung vorher: Nichts für Zartbesaitete oder ängstliche Schwangere!
  • Ich muss zugeben, ich bin etwas beunruhig, wenn das Baby-im-Bauch sich mal etwas länger nicht meldet. Paranoia lässt grüßen. Zum Glück ist sie allerdings schon so kräftig, dass ich sie nicht nur alle paar Tage sondern mittlerweile mehrmals täglich spüren kann. Das beruhigt doch schon irgendwie.
  • Meiner Frau geht es wieder so gut, dass sie sich permanent Sorgen um ihre “girls” machen kann. Jeden Tag die Kontrollfrage: Geht es dem Baby gut? Geht es dir gut? Tut irgendwas weh?
  • Hatte ich eigentlich schon einmal erwähnt, dass sie sich gerne viele Gedanken macht, meine Frau? Und viele Sorgen natürlich auch. Ich finde es schön, dass ich / wir ihr so wichtig sind, aber manchmal steckt sie mich so ein ganz minikleines bisschen an mit ihren vielen Gedanken.
  • Gestern Abend konnte Cerah die kleine Cudina (da Cuda ja nun ein Mädchen ist, wird sie jetzt eben Cudina genannt) fast schon spüren konnte. Als sie die Hand auf den Bauch legte, kam Cudina angeschwommen und presste sich spürbar durch die Bauchdecke dagegen. Nicht mehr lange und wir können anfangen zu raten, welcher Körperteil der Kleinen sich nun gerade von innen gegen die Bauchdecke schmiegt.
  • Was mich zum nächsten Punkt bringt: Die Bauchdecke ist NICHT der Ausgang! Ich hätte dieses Mal gerne einen vernünftigen Exit ohne Schnibbelei. Liebes Kind, der Ausgang ist unten!
  • Mein Hirn ist immer noch vernebelt. Diese doofe Erkältung will einfach nicht aus meinem Kopf raus.
  • Wir sind bereits fleißig dabei, unser Wohn-/Esszimmer umzugestalten. Wir brauchen mehr Platz, auch dort und die bisherige Einteilung des doch sehr großen Raumes hat sich als nicht ganz so glücklich erwiesen. Schlecht war sie nicht, aber optimal ist etwas anderes. Es ist relativ schwierig das Platzangebot vernünftig auszunutzen, weil diverse Fenster, Hetzkörper, Nischen, Ecken, doof platzierte Steckdosen und die Terrassentür die Möglichkeiten doch ziemlich einschränken. Aber ich glaube wir (okay, gelogen, eigentlich meine Frau) haben jetzt eine gute Lösung gefunden. Die dritte mittlerweile in den drei Jahren, in denen wir hier wohnen.
  • Mir graut es schon davor, die beiden Kinder in einem Zimmer unterzubringen. Denn so wie es sich im Moment anfühlt wird Madame eine Frühaufsteherin. Wenn sie ihren Rhythmus genau so stoisch bebehält wie ihr großer Bruder wir sie jeden Morgen um spätestens 6 Uhr auf der Matte stehen. Bei Squishy war es von Anfang an 3 Uhr nachts. Immer. Fast jede Nacht während der Schwangerschaft mit ihm hat er mich aufgewacht. Und in den fast 4 Jahren, die jetzt draußen ist auch. Er schläft zwar beser seit er die Polypen rausbekommen hat und wieder atmen kann, aber gut ist was anderes. Und er hat so eine leichten Schlaf. Ich stelle mit das mit den beiden in einem Zimmer dann so vor: Beide gehen ohne Probleme ins Bett. Squishy wacht ein- bis x- Mal pro Nacht auf. Die kleine Schwester wird da durchschlafen müssen, oder wenn es dumm läuft auch Party machen. Kinder schlafen irgendwann wieder. Kurz vor 6 erklärt die kleine Schwester den Tag für eröffnet, großer Bruder ist auch wach. Mutter geht nach spätestens 4 Wochen auf dem Zahnfleisch. Yipieh. Aber vielleicht – hoffentlich bitte – mache ich mir auch einfach nur zu viele Gedanken.
  • Trotzdem – Wenn ich mich für Kind 2 etwas wünschen dürfte, dann bitte, dass sie eine gute Schläferin ist. Der Rest darf so bleiben wie er bei Squishy war.
  • Ich freue mich schon darauf, wenn wir tolle 4D-Ultraschallbilder von der Kleinen machen. Bei Squishy hatten wir damals nur den Hintern und die Geschlechtsteile zu sehen bekommen.
  • Ich habe übrigens auch diese Mal wieder eine Vorwandplazenta. Wollte ich nur mal erwähnt haben.
  • Hebammen und Geburtsvorbereitungskurse schrecken mich gerade ungemein ab. Ich mag mich nicht um sowas kümmern.
  • Und jetzt: Wochenende!