Einmal tief seufzen. Hach, schade. Heute war mein letzter Urlaubstag und morgen darf ich wieder arbeiten. Hach. Eigentlich gehe ich gerne arbeiten. Ich kann mir nicht vorstellen, das nicht zu tuen. Aber die ersten ein, zwei Tage nach einem wunderbaren Urlaub finde ich immer unheimlich anstrengend und lang. So lang. Da wird jedes Mal die maximale Ausdehnungsdauer von 8 Stunden erreicht. Und ich vermisse den Squishy so sehr. Auf einmal kann ich wieder ohne Begleitung aufs Klo, niemand schreit alle 10 Sekunden nach Mama und will dieses und jenes von mir und es ist so furchtbar still.
Das Auto konnten wir auch von der Werkstatt abholen und wenn jetzt nochmal was kaputtgeht, dann kommt es weg. Ohne wenn und aber. Wir können nicht jeden Monat hunderte von Euro in das Gefährt investieren. Denn wenn wir diese Kohle einfach so hätten, dann würden wir keinen über 10 Jahre alten Gebrauchtwagen fahren.
Zum Abschluss haben wir heute nochmal schön gegrillt – unsere Ausrüstung wird so langsam immer professioneller – und habe gerade rechtzeitig eingepackt, um trocken wieder nachhause zu kommen. Ich seufze hier so vor mich hin und bereite mich seelisch und moralisch wieder auf den Alltag vor. Zum Glück fällt der dann selten so schrecklich aus wie ich ihn mir ausmale. Es war nett, das Nichtstun.
