Dieses Jahr gibt es eine Premiere.
Wir gehen unter die Landwirte.
Nachdem wir an Weihnachten bzw. kurz vor Weihnachten wie blöde versucht haben, irgendwo einen Butternut Kürbis oder besser Squash zu finden und uns alle nur sagten, dass sie die Ende November noch gehabt hätten, jetzt aber nicht mehr, haben wir dieses Jahr beschlossen unseren eigenen Squash anzubauen. Wobei eigentlich hat meine Frau das beschlossen, ich habe nur genickt, denn ich hätte das Zeug einfach im Oktober/November gekauft und eingefroren und gut ist.
Das Problem an der Gärtnerei ist für uns nur, dass wir nur ungefähr 5 Quadratmeter Rasen haben, die wir Garten nennen. Aber wir haben ja landwirtschaftlich ambitionierte Eltern. Auf Cerahs Frage ob wir dieses Jahr ein Stücken Land haben könnten, um Kürbisse für Halloween und Squash anzubauen, kam von meinem Papa die Antwort: Wieviel Hektar Ar willst du denn? Ähm ja, wir wollten eigentlich keinen Bauernhof aufmachen, sondern nur ein paar Quadratmeter ohne Gras mit Grünzeug bepflanzen. Praktisch wenn das im Endeffekt ausgesuchte Stück auch noch in relativer Nähe ist und wir da dann einfach unsere Gassigeherei hinverlegen können. Mittlerweile ist da auch alles soweit vorbereitet, dass wir loslegen können. Jetzt müssen nur noch die Setzlinge – wir haben uns für Butternut Squash und Erbsen entschieden – vorgetrieben werden, die kleinen Halloween-Kürbisse hat meine Mama bereits auf der Fensterbank stehen und dann kann es los gehen. Ich bin mal gespannt, ob wir als Bauern was taugen. Obwohl ich ja mit den Erbeer-Imperium-Großeltern und obststrauch-und-baum-begeisterten Eltern aufgewachsen bin, habe ich selbst noch nie sowas gemacht. Cerah hat ein bisschen mehr Ahnung. Ich verlasse mich also einfach auf meine Frau und hoffe darauf, dass sie schon wissen wird, was sie macht. Vielleicht werde ich ab und an mal Bilder von unseren Fortschritten bzw. denen der Pflanzen einstellen.
Ich freu mich schon auf den Herbst, wenn ich dann quasi unlimited Kürbisse schnitzen kann. Da kann ich mich so richtig austoben. Und an Weihnachten gibt’s dann Butternut Squash. Ach ja und Erbsen vorher natürlich noch. Alles bio und alles aus der eigenen Produktion. Ich kann nur sagen: Einmal ein Landei, immer ein Landei. Und ich find’s gut.