Jedes Jahr aufs Neue

Es gibt Dinge, die sind so sicher wie das Amen in der Kirche und kommen jedes Jahr aufs Neue. Weihnachten, Ostern, Geburtstage, Sommer und Winter fallen eindeutig in diese Kategorie und die alljährliche Steuererklärung. Dazu gehört in unserem Fall auch jedes Jahr ein wundervolles Schreiben vom Arbeitsamt, dass besagt, dass wir bzw. Cerah keine Leistungen von eben jenem bekommen. Und jedes Jahr ist die Beschaffung dieses Schriebs, der exakt aus einem Satz besteht ein riesiger Aufwand. Die Antworten reichen von: Nee, sowas machen wir grundsätzlich nicht über Was soll das denn sein? und Kein Problem, da müssen Sie aber persönlich vorbeikommen bis zu Klar, mach ich fertig und schicke es gleich los.

Dieses Jahr nun wieder einmal die Variante: Ja, das machen wir, aber da müssen Sie persönlich vorstellig werden.

Morgen probiere ich mein Glück nochmal und hoffe auf ein: Klar, mach ich Ihnen gleich fertig und schicke es los. Hoffen darf man ja noch. Ansonsten darf meine Frau eben beim Arbeitsamt vorstellig werden. Da freut sie sich dann sicher sehr.

Das selbe Drama 2008. 2009 ging das dann auf einmal problemlos. Sogar per Mail. Dieses Jahr dann wieder nicht.

Fortsetzung folgt…