Ein Spaziergang im Wald

Der Schweinehund hat nachgegeben und wir sind tatsächlich den ganzen Naturlehrpfad gegangen. Ohne einer Menschenseele zu begegnen. 4 Kilometer durch den Wald, über Brücken, durchs Gebüsch, am Wasser entlang und mit einem kurzen Zwischenstop in einem Boot, was am Ufer lag. Und wie erwartet war Sohnemann absolut in seinem Element und war nach den zwei Stunden noch wesentlich fitter als ich. Er ist durch den Wald gerannt und gesprungen, rückwärts gelaufen, auf umgestürzten Bäumen rumgeklettert, an Lianen gehängt, hat an Ästen geschaukelt und einfach nur Spaß gehabt. Ein wirklich schöner Ausflug, den ich auch gerne mal machen möchte, wenn es geregnet hat und die Rheinauen richtige Auen sind und nicht so trocken und fast schon staubig wie im Moment. Natur pur eben. Gut, auf den verwesenden Biber am Wasserrand hätte ich gut verzichten können – vor allem auf den Geruch. Aber zur Natur gehört sowas wohl auch dazu. Dieses Mal gab’s auch kein Kind im Wasser oder sonstige Unfälle. Das ist zur Abwechslung auch mal ganz nett. Auch wenn wir jetzt immer ein Handtuch und eine Garnitur zum Wechseln dabei haben.

Ich im Wald
Ich im Wald
Herbstlicher Altrhein
Herbstlicher Altrhein
Squishyim Boot, sein Highlight des Tages
Squishyim Boot, sein Highlight des Tages*
Idyllischer Altrhein
Idyllischer Altrhein
Holzbrücke über einen Rheinarm
Holzbrücke über einen Rheinarm
Und zum Abschluss: Wildbienen im Eigenheim
Und zum Abschluss: Wildbienen im Eigenheim

*Nein, wir wollen ihn nicht umbringen. Ja, wir sind uns schon bewußt, dass das gefährlich ist/sein kann. Aber das ganze war recht stabil und hat unter seinem Gewicht nicht mal geschwankt. Und nein, ich würde das nicht jedes Kind machen lassen, aber wir wissen, was wir ihm zutrauen können und was nicht und er hatte einen Heidenspaß.