Vorher / Nachher

Da war ich ja am Donnerstag beim Friseuer. Eigentlich wollte ich nur die verfrizzelten Enden abschneiden und mir wieder etwas Pony verpassen lassen. Die Friseur-Dame war aber so nett und sympathisch, dass ich mich von ihrem Da machen wir dann Stufen rein und hinten so rund und vorne kürzer anstecken und sie gewähren ließ. Manchmal bin ich sehr wagemutig. Vorallem vor dem Hintergrund, dass ich am selben Abend ja noch vor die Kamera treten und somit meine Frisur für die Ewigkeit feshalten wollte. Und als sie dann loslegte war ich am Anfang ganz gelassen, als das aber immer kürzer wurde und ich sah wie sie mir da locker 20 cm Haar abhaute, wurde mir doch schon etwas mulmig. Sooo kurz wollte ich dann doch nicht. Nur war es da auch schon zu spät. Das Endergebnis hat mich allerdings überzeugt, denn meine Haare sind total wuschelig und sehen wieder richtig schwarz aus, weil das ganze angefressene, was die Haare heller aussehen lässt, wieder weg ist. Cerah war am Anfang etwas geschockt, hat das dann aber schnell überwunden und Squishy liebt es. Wenn er auf meinem Schoß sitzt, nimmt er beide Hände und wuschelt hingebungsvoll in meinen neuen Haaren rum. War vorher auch schlecht möglich, weil ich da eigentlich nur noch Pferdeschwanz hatte. Alles andere war irgendwie doof. Ich mag’s auf jeden Fall und hoffe, dass ich jetzt auch wieder eher wie Ende 20 und nicht mehr wie Ende 30 aussehe. Jo und so durften meine neuen Haare dann auch gleich ins Fernsehen.

Vorher

Nachher

Nachher

Nachtcafé – Recap

Der mittlere Hocker war meiner

Der mittlere Hocker war meiner

Das war mal was. Interessant, sehr interessant. Der gestrige Tag, also Donnerstag, fing mit einem Friseurbesuch an, bei dem irgendwie wesentlich mehr Haare auf dem Boden landeten als von mir geplant. Das Ergebnis hat mir trotzdem gut gefallen und für Cerah sehe ich jetzt wieder aus wie die American BB, mit den kurzen Haaren. Zweites Problem war, was soll ich anziehen? Wir hatten die Woche vorher etwas neues für mich gekauft, allerdings rief dann am Mittwoch eine der Redakteurinnen an und meinte, nichts kleingemustert, kein schwarz, kein weiß. Dumm nur, dass das, was ich mir ausgesucht hatte, weiß war. Kleidungsplan B ging auch daneben, weil das Oberteil einen Fleck hatte, der mir vorher noch nie aufgefallen war. Super. Also musste Plan C her. Was komplett neues. Strömender Regen in Freiburg und im fünften Geschäft haben wir dann auch endlich was annehmbares gefunden. Zwar völlig überteuert, aber das war mir da auch schon egal.

Der Zug war zu spät und ich kam später in Ludwigsburg an als erwartet. Mein Fahrer fand mich zum Glück trotzdem und brachte mich sicher ins Hotel. Danach ging alles irgendwie ganz schnell und trotzdem wahnsinnig langsam.

Abholung vom Hotel und Fahrt zum Schloss Favorite in Ludwigsburg, wo die Sendung aufgezeichnet wurde. Ab in die Maske und dann warten, warten und noch ein bisschen mehr warten. Sich ein bisschen umschauen, Small Talk mit den anderen Gästen, aber nicht über das Thema (Projekt Kinderwunsch), bisschen was essen, bisschen was trinken. Irgendwann traf dann auch der Moderator ein. Führte mit jedem ein kurzes Gespräch zur Vorbereitung und noch ein bisschen mehr warten. Das Publikum traf ein und alle Gäste für die Sendung wurden in einem bzw. dem hinterem Raum im Stuhlkreis vom Moderator kurz vorgestellt. Ein bisschen Einweisung und dann wurden die Bargäste, also Ed und ich, mit Mikrofon verkabelt, schließlich waren wir die Eröffnungsgäste und als erste dran.

Das Publikum bekam ein Warm-Up verpasst und dann folgte der Einmarsch der Gladiatoren, sprich der Gäste. Anschließend ein Gruppenbild mit Moderator. Ed und ich durften noch eins mit Herrn Backes machen und wurden dann auf unsere Plätze an der Bar verfrachtet. Toncheck für alle und los ging’s.

Meine Nervosität hielt sich einigermaßen in Grenzen und ich glaube ich habe mich auch nur ein paar Mal – und nicht ständig – verhaspelt. Bei der eigentlichen Diskussion haben wir nicht mitgemacht. Ich war darüber heilfroh, denn das war teilweise doch schon sehr ähm.. lebhaft und ich glaube nicht, dass ich da hätte mittendrin sein wollen.

Nach unserem kurzen Auftritt durften wir von der Bar ins Publikum schleichen und den Rest der Diskussion hautnah verfolgen. Alles sehr emotional und sehr interessant anzuschauen.

Als die Aufzeichnung vorbei war, ging es dann für alle Gäste und Moderator – der nachkam – ins Hotel, um etwas zu essen.

Arg viel mehr mag ich hier eigentlich nicht verraten. Das mache ich dann nach der Ausstrahlung, die übrigens am 18. September ist.

Ich fand das alles höchst interessant, das Nachtcafé selber ist super klein und der Tag war wirklich lang. Meine Nervosität habe ich mir schlimmer vorgestellt. Ich hoffe, ich komme auch eingermaßen okay rüber, wenn ich vermutlich auch aussehe wie ein türkiser Riesenwal, aber das kann ich halt so schnell auch nicht ändern. Lasst euch überraschen. Ich bin gespannt, was ihr von der Sendung halten werdet. Dauert halt leider noch ein bisschen. Aber ich werd euch auf jeden Fall dran erinnern.