Ich habe zur Abwechslung mal nichts zu sagen. Gar nichts. Keine Flora und Fauna-Begegnungen. Keine Kinder-, Arbeits- oder Sonstwas-Geschichten. Absolut nichts. Das gab es bisher auch noch nie.
Erklärt aber für mich, wieso ich im Moment so hibbelig und in mir selbst versunken bin. Oder besser andersrum. Es gibt nichts zu schreiben, weil ich meine Außenwelt im Moment nicht wahrnehme. Meine Augen, die normalerweise immer auf der Jagd nach Blogcontent sind, sind nach innen gerichtet und sehen nicht nach außen . Wieso das so ist, weiß ich nicht. Vielleicht die Ruhe vor dem Sturm. Ich bin mir nicht sicher. Vielleicht brüte ich gerade etwas aus.
Manchmal denke ich mir, dass man dieses eine Leben, was man hat, ganz anders nutzen sollte. Stabilität ist schön. Sicherheit auch. Aber manchmal wäre es noch schöner, alle Zelte abzubrechen und sich mit einem VW-Bus auf Weltreise zu begeben. Es gibt so viele Dinge, dich ich gerne machen würde, aber die Verwirklichung scheint unmöglich. Irgendwie hänge ich gerade fest. Gedanklich.
Aber eines ist sicher. Ein Blog ist kein Tagebuch. Was in meinem Kopf ist, bleibt auch da drinne. Bis ich ein Ventil brauche. Und den Inhalt meines Kopfes in moderierter Form zu Papier bzw. auf den Bildschirm bringe. Therapie sozusagen.