Feiertag

Feiertage sind was schönes. Vorallem wenn sie an einem Donnerstag sind und man den Brückentag freinimmt um ein langes freies Wochenende zu bekommen. Nur gehöre ich  zu denen leider nicht. Ich habe heute Feiertag, morgen arbeiten – bin immerhin noch in der Probezeit – und dann Wochenende. Mein herzliches Beileid an dieser Stelle an die Armen, die heute keinen Feiertag haben und arbeiten müssen. Die Franzosen zum Beispiel auch.

Und was machen wir an einem Feiertag so Mitten in der Woche? Gar vielerlei. Als erstens morgens früh mit Kind und Hund spazierengehen. An Arbeitstagen wird das Kind meistens daheim gelassen, weil das sonst einfach zu lange dauert. Verständlich, wenn man an jedem einzelnen Kirschbaum Station machen und eine einzige Kirsche essen muss. Eine einzige wohlgemerkt. Neuerdings stehen da auch so Leitern rum, die man natürlich hochklettern muss. Das Wetter ist nicht ganz so prickelnd, wie an den Wolkenbergen unschwer zu erkennen ist, aber wenigstens regnet es nur ab und an und nicht die ganze Zeit. So alle zwei, drei Stunden kommt sogar mal die Sonne durch.

Dann darf natürlich der obligatorische Frankreich-Supermarkt-Besuch nicht fehlen. Alleine auf dem Parkplatz waren mindestens 90 % aller Autos Deutsch und außer den Kassiererinnen im Supermarkt kein Franzose weit und breit. Aber alleine wegen der unglaublich deliziösen Chips, die wie Grillhähnchen mit Pommes schmecken, war’s das wert. Dabei fing ich gerade wieder eingermaßen an, in meine Hosen zu passen. Nun gut, so viel dazu.

Ein Schläfchen für alle darf an so einem Feiertag natürlich auch nicht fehlen und wie wir den Nachmittag verbringen, wissen wir noch nicht so genau. Aber uns wird schon was einfallen. Vielleicht schauen wir auch einfach nur Madagascar in der Endlosschleife. An so entspannten Tagen ist das schon mal drin.