Morgen geht es nun also los. Neuer Job, neues Glück oder so ähnlich. Ich bin extrem sehr total nervös und werde heute Nacht vermutlich mehr wachen als schlafen. Doof irgendwie, aber so ist es doch irgendwie immer.
Dabei hätte ich mich so langsam an das Rumgammeln gewöhnen können. Ich muss aber zugeben, dass es erst entspannend war, als ich wußte, dass April kein Arbeitslosengeld angesagt ist. Vorher war es dagegen etwas weniger entspannt. Aber immerhin – drei Wochen Urlaub sind doch auch nicht schlecht.
Am meisten werde ich morgen wohl meinen Schatten vermissen, der mich drei Wochen lang begleitet und ungefähr im Minuten-Takt Mama gesagt hat. Mama dies und Mama das. Mama hier und Mama da. Wenn er seine beiden Mamas um sich hat, ist er glücklich und pendelt immer zwischen beiden hin und her. So ganz mit ihm alleine zuhause sein, wird mir ziemlich schnell zu viel, aber zu dritt ist das wieder was ganz anderes. So ab und an wäre zwar etwas Ganz-Alleine-Für-Mich-Zeit nett, aber es geht auch ohne.
Nun also ab morgen ein neuer Lebensabschnitt. Mal wieder.
Und noch was wird sich verändern. Die Wohnung über uns, die unseren sehr lauten Nachbarn mit dem verzogenen Kind gehört, steht zum Verkauf. Das heißt, dass dort früher oder später auch jemand anderes wohnen wird. Ich vermute zwar eher später, da vermutlich im Moment nicht wirklich viele Leute in Kauflaune sind, aber wer weiß. Wir sind gespannt und hoffen auf etwas mehr Ruhe und pädagogischer Kompetenz über uns.