Stunde der Wahrheit

Ich habe mich endlich überwunden und bin gestern zu meiner Hausärztin, die mich gleich an einen Orthopäden überwiesen hat. Der Grund? Ich habe seit dem Auffahrunfall vor mittlerweile zwei Monaten jeden Tag Rücken – oder Kopfschmerzen oder eine Kombination aus beidem. Mein Paracetamol-Verbrauch ist in die Höhe geschnellt und ich wundere mich ständig, wieso keine Schmerztabletten mehr da sind.

Nachdem ich nun lange genug rumgejammert habe, wurde ich nun also gezwungen meine Hausärztin aufzusuchen und morgen früh habe ich einen Termin beim Orthopäden. Ich hoffe inständig, dass der mir helfen kann bzw. dass der rausfindet ob das wirklich am Schleudertrauma liegt oder ob ich nur ein doofer Hypochonder bin. Irgendwie habe ich immer die Befürchtung, dass ich mir das alles nur einbilde. Kann vielleicht auch daran liegen, dass ich bei meinem vorherigen Hausarzt immer das Gefühl hatte, er nimmt mich nicht ganz ernst. Aber schauen wir mal. Ich werde berichten.

Englisch mit Belle – Teil 2

Heute: der Vorgesetzte

Auch wieder ein eigentlich ganz einfaches Wort. Der deutsche Vorgesetzte ist der Chef. Der englische Vorgesetzte ist der boss.

Jetzt gibt es aber da so zwei fiese falsche Freunde. Das eine ist der der “chef”, das andere der “chief” und beides sind keine Chefs.

Der englische chef ist ein Koch. So einer zum Beispiel:

Und der chief ist ein Häuptling:

(Vorbeugend muss ich gleich noch erwähnen, dass es auch beim Militär “chief”s gibt. Das hat da allerdings mit dem Rang zu tun und nicht damit, dass die der Boss sind.)

Es gibt noch andere Möglichkeiten, über seinen Chef zu sprechen, aber boss ist am einfachsten und am fehlerfreisten.

Kleiner Tipp zum Ende: Englisch lernen mit One-Word-A-Day. Jeden Tag ein neues Wort bzw. Redewendung per E-Mail. Habe ich auch abonniert. Einfach aus Spaß an der Freude und weil es ab und an tatsächlich Sachen gibt, die ich noch nicht kenne.

Meine Barbies und ich

Bekanntlich habe ich ja eine kleine Schwäche für Barbies. Was auch der Grund ist, wieso die Damen in unserem Schlafzimmer wohnen.

Angefangen hat das alles mit der Dame hier rechts, die bei uns als Prinzessin Laura verkauft wurde. Das war meine absolute Lieblingsbarbie als Kind. Endlich mal eine Barbie, die nicht blond war und nicht dieses dämliche Barbielächeln hatte. Leider, leider war ihr langes Haar so schwer, dass es ihr irgendwann den Kopf abgerissen hat. Das war wohl einer der traurigsten Momente meines frühen Kindesalters. Und nein, ich habe da nicht zu arg daran rumgerissen. Meine Barbies wurden immer sehr sorgsam behandelt. Auf jeden Fall war die liebste Barbie hin und dann war das alles nicht mehr das wahre.

Viele Jahre zogen ins Land, die Barbie-Regale in sämtlichen Spielzeugläden habe ich mir nach wie vor immer noch angesehen, Spielzeug generell ist nämlich was tolles. Dann war ich Au-Pair in den USA und die hatten Barbies in den Regalen, das war der helle Wahnsinn. Sogar Sammlerpuppen wurden beim örtlichen Walmart verkauft und so billig und ich war im Himmel und habe angefangen zu hamstern. Nicht die ordinären, blonden Barbies, die dämlich lächelten sondern die tollen, die anders waren. Im Grunde genommen habe ich vermutlich immer nach einer gescucht, die so aussah wie meine geköpfte Prinzessin Laura. Die habe ich natürlich nicht gefunden, zumindest nicht im Geschäft.

Aber 2001 habe ich mich dann für den wunderbaren Online-Flohmarkt namens ebay angemeldet und da bekommt man auch alte Dinge in Originalverpackung. Es hat ein paar Anläufe gedauert, aber irgendwann hatte ich sie und sie kam aus den USA direkt zu mir. Seitdem hat sich meine Sammelwut etwas gelegt, zudem wurde das auf die Dauer zu teuer und heute bin ich vor allem auf die Puppen scharf, die ich als Kind hatte. Zwar werden diese angeboten, kosten aber eben auch entsprechend. Aber irgendwann, irgendwann werde ich sie alle haben. Alle die ich als Kind schon hatte, oder wollte oder toll fand. So ist das eben mit mir und den Barbies.