Das sieht doch schon wesentlich besser aus, als das unorganisierte Haarchaos was wir noch Mitte des Monats auf dem Kopf des Nachwuchs hatten. Die Lösung des Problems war erstaunlich einfach: Eine Haarschneidemaschine. Bei Jungs geht das problemlos. Bei einem Mädel ist das nicht ganz so einfach. Daran gewöhnen musste er sich natürlich schon, aber nachdem er den ganzen Tag immer mal wieder mit dem Gerät spieln durfte, es aus- und einschaltet, war es auch okay, sich damit die Haare schneiden zu lassen. Und das ging so schnell. Ratzfatz und unser Wischmopp-Kind sah aus wie ein kleiner Junge. Kaum zu glauben, dass er kein Baby mehr ist und im November kommt er dann ja auch schon in den Kindergarten. Wahnsinn. Ich kann gar nicht glauben, wie die Zeit rast.
Monthly Archives: January 2009
Bah!
Es ist doch kaum zu fassen. Kaum fühle ich mich rückentechnisch wieder annähernd wie ein normaler Mensch, hat mich die Rüsselpest fest im Griff. Was ist diesen Winter eigentlich los? Das ist doch nicht mehr normal. Ich gehe jetzt mal mich bemitleiden und betütteln lassen.
Blockiert
Das war vielleicht wild heute und ganz anders als erwartet. Das ganze fing schon mal gut an als ich endlich ins Behandlungszimmer sollte und der Arzt erst mal die Arzthelferin das medizinische Fachpersonal angemotzt hat. In einem kleinen Fach neben der Türe war mein Überweisungsschein und eine handgeschriebene Notiz. Das war aber wohl nicht das, was er wollte und drum musste erst mal die dafür zuständige Person zusammengefaltet werden. Aber die Sandra (so hieß die) hat das ganz locker weggesteckt, ihm erklärt, dass er erst noch jemand anderen sehen muss und ins Nebenzimmer geschickt. Da fand ich’s schon merkwürdig. Als sich die Sandra dann aber hinter den Arztschreibtisch gesetzt hat und anfing: Sie wollen also Einlagen?, da hat es mich dann auch nicht mehr gewundert wieso die so schnell Termine vergeben. Da will wohl keiner hin, wenn er von der Arzthelferin verarztet wird. Nachdem wir dann mal geklärt hatten, dass ich keine Einlagen will und überhaupt zum ersten Mal da bin, hab ich ihr dann meine Leiden geschildert, die sie eifrig in den PC getippt hat. Noch ein bisschen später kam dann auch der Arzt, dem ich die gleiche Geschichte nochmal erzählt habe. Der hat den Kopf geschüttelt ob der Halskrause und dass das nicht Schleudertrauma sondern HWS-Syndrom heißt und dann ging’s los. Ich durfte mich mit dem Rücken zu ihm auf einen Hocker setzen und dann hat er mich in den Schwitzkasten genommen und mir den Hals gebrochen. So hat es sich auf jeden Fall anghört. Ich wußte nicht, dass ich so viele Knochen habe, die so grauselig knacksen können. Noch besser waren aber meine Soundeffekte, die sich irgendwo zwischen Überraschung, Schmerz und Lachen lagen. Erstens hat das echt mal wehgetan, war aber irgendwie auch angenehm, zweitens habe ich da null mit gerechnet und drittens war die Situation einfach zu komisch, wie ich da mit zerzausten Haaren bei nem wildfremden Typen im Schwitzkasten hänge. Ganz großes Kino. Der hat sicher auch gedacht ich hab ne Schraube locker. Auf jeden Fall bin ich wieder wesentlich beweglicher, meine Blockaden wurden (hoffentlich) gelöst und eigentlich sollte es jetzt dann wieder gut sein. Falls nicht, soll ich in einer Woche nochmal da aufschlagen und dann bekomme ich halt Krankengymnastik. Es tut immer noch weh, aber anders, nicht mehr so verkrampft und ich hoffe, dass sich da echt was gelöst hat. Und ich hatte was zu lachen. Und dieses Mal habe ich meine Gorillaachseln ganz umsonst entfernt, weil das nicht mal jemand sehen wollte. Ts, das hätte ich vorher wissen sollen.