Ich war gestern Abend mit Sohnemann die bestellte Pizza zum Abendessen abholen und wie immer haben wir noch jemanden getroffen, den wir kennen, der uns kennt, der meine Eltern kennt oder sonst wen.
Dieses Mal war es die Nachbarin meiner Eltern. Vor lauter Nebel auf dem Parkplatz hätte ich sie im Dunkeln fast nicht gesehen und habe mich dann über die Autos hinweg kurz mit ihr unterhalten, während ich versuchte, Squishy in seinem Autositz anzuschnallen. Natürlich hat er sich dabei den Kopf angeschlagen – mit nur halber Aufmerksamkeit meinerseits geht das einfach nicht. Folgerichtig habe ich mich dann von der guten Frau verabschiedet, um mich meinem leidenden Sohn zu widmen und schreie lauthals: Tschau (uneingedeutscht: ciao) in ihre Richtung. Sohnemann hatte sich da bereits beruhigt und war wieder voll bei der Sache. Meinen Abschiedsgruß musste er natürlich wiederholen und nach dem “tschau” fing er an zu winken. Dann hat er kurz innegehalten und nachgedacht. Als er dann wieder zu winken anfing wurde das nicht mehr von einem “tschau” sondern von einem “bye” begleitet.
Ich finde es jedes Mal faszinierend, wenn er die Verbindung zwischen beiden Sprachen herstellt und sein eigener Übersetzer ist.
Am Wochenende hat er die Oma auch mit “haben, please” begeistert. Ich bin gespannt, was als nächstes kommt.