Doofer Sonntag

Trotz des schönen Wetters war heute ein doofer Tag.

Der fing schon mal doof an, weil ich die ganze Nacht Kopfschmerzen hatte, dementsprechend bescheiden geschlafen habe und mich heute früh gefühlt habe, als hätte ich die ganze Nacht durchgesoffen. Und so verbreitete ich gute Laune und was für welche.

Irgendwann gegen später Morgen war ich dank Paracetamol auch wieder ansprechbar und konnte an der großen Putzaktion mitwirken. Juhu!

Dann habe ich passenderweise noch Wäsche in den Trockner geschmissen, die da nichts zu suchen hatte (Cerahs beide Pfadfinderkluften). Natürlich ist das Zeug eingegangen, leider nicht nur ein bisschen und ist somit unbrauchbar. Ein Geniestreich meinerseits.

Und das Kind war vielleicht knatschig. Meine Güte! Nicht nur dass alles, aber wirklich alles mit “no” und Tränenausbrüchen kommentiert wird, nein, man muss unbedingt alles machen von dem man weiß, dass man es nicht soll. Und was mich ganz besonders nervt ist diese Werferei. Alles wird immer durch die Gegend geworfen. Alles. Was heute dazu geführt hat, dass er seinen kleinen Spielzeugbagger kaputt gemacht hat. Denn im Kampf Bagger gegen Fliesenboden gewinnt ganz klar der Fliesenboden. Der Stecker meines Wecker musst unbedingt rausgezogen werden. Beim Ventilatorstecker wurde er dann erwischt. Die Blumen mussten aus dem Blumenkasten gerissen werden und so ging es den ganzen Tag weiter. Und alles war natürlich von viel Krach, Gepolter und Wutanfällen begleitet.

Das nennt sich dann wohl Trotzphase oder auf englisch “the terrible twos”, dabei ist er noch nicht mal zwei. Wir werden mit dem kleinen Sturkopf noch viel Spaß haben.

So sieht das aus, wenn er sich unbeobachtet wähnt. Was dabei verboten ist (und er weiß genau, dass das verboten ist): ins Blumenbeet reingehen; Zweige, Blumen oder ähnliches abreißen; die Pflanzen im Blumenkasten anfassen; Zeug durch die Gegend werfen; also eigentlich alles, was er da gerade macht! (Der Qualitätsverlust liegt an googlevideo. Das habe ich leider nicht besser hinbekommen.)