Freitag, der 13.

Manchmal ist mir das einfach zu viel. Heute zum Beispiel. Da wäre ich dann gerne irgend jemand am Fließband ohne Verantwortung. Da passieren so Sachen wie: Aber das muss heute noch raus. Unbedingt. Doof nur, dass ich das erfahren habe, als ich eigentlich schon mental auf dem Weg zu Tür raus und ins Wochenende war. Knapp zwei Stunden später konnte ich das dann auch endlich verwirklichen. Dann habe ich mir noch Kritik eingefangen, weil meine Übersetzung der Pressemitteilung letzte Woche so schlecht war. Sehe ich ein, die war nicht wirklich ein Sahnestück. Allerdings habe ich nur die letzten beiden Absätze übersetzt, der Rest kam nicht von mir. Zudem war das wieder ein: Ach übrigens, die brauchen wir in zwei Stunden. Irgendwie funktioniert das alles grad nicht so wie ich das gerne hätte. Hoffentlich wird das bald wieder besser. Auf Dauer ist das ganz schön frustrierend.

Wie doof, dass wir gestern gegen Kroatien verloren haben. Dabei hatte ich unser Auto trotz Aubahnfahren und hohem Spritverbrauch mit zwei Fähnchen verziert. Nicht zu vergessen, die große, die zum Fenster raushing. Und meine tolle Perücke kam so auch nicht zum Einsatz. Wie schade.

Gibt es die Auto-Fähnchen eigentlich auch als Regebogenflagge? Dann hätte ich gerne sowas und fahre dann mit zweimal schwarz-rot-gold und zweimal Regenbogen rum.

Und wieso fallen mir immer so viele Sachen ein, über die ich schreiben könnte, wenn ich gelangweilt im Auto unterwegs bin. Und wieso kann ich mich dann nicht mehr dran erinnern, was das denn gleich noch mal alles war, wenn ich endlich Zeit zum schreiben habe. Wieviel kostet eigentlich ein digitales Digtiergerät? Dann könnte ich das Teil bequatschen und dann entweder alles abtippen oder gleich als Audio-Datei bloggen.

Gott sei Dank ist endlich Wochenende, ich brauche etwas Erholung.

Morgen gehen wir einen Kloaufsatz und ein Treppchen für den jungen Mann kaufen. Er gibt mittlerweile immer Bescheid, wenn er gerne die Windel gewechselt haben möchte. Und nein, wir werden noch nicht ernsthaft daran arbeiten, ihn trocken zu bekommen. Wir wollen ihn nur langsam aber sicher an die Toilette gewöhnen. Schaden kann das ja nicht.

Beim Mittagsschlaf hatten wir neulich vergessen, die Stäbe wieder ins Gitterbett zu machen. Aber der Mittagsschlaf hat auch ohne ganz prima funktioniert. Deshalb wird das jetzt immer so gehandhabt (neudeutsch: gehandlt oder so ähnlich) und bisher klappt das auch.

Fazit: Das Kind wird erwachsen.

0 thoughts on “Freitag, der 13.

  1. Das mit den Regenbogen-Fähnchen fände ich eine gute Idee :) Bis es die gibt, sind unsere beiden Autos mit Regenbogen-Aufklebern verziert :) Momentan freue ich mich über jedes Auto das stolz seine Flagge präsentiert, nach der EM freue ich mich dann wieder über die Regenbogenaufkleberchen :)

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