Brückentag

Das Gute am Brückentag ist, dass die Autobahn leer ist und ich in 20 statt 30 Minuten auf der Arbeit bin. Das Doofe an Brückentagen ist, dass wenn man um 18:00 Uhr wieder heimfährt, kein Mensch mehr unterwegs ist, weil die alle entweder schon Feierabend haben oder garnicht erst zur Arbeit sind. Das ist deprimierend. Das andere Gute am heutigen Brückentag ist, dass ich die ganze nächste Woche frei habe. Was aber auch wieder schlecht für heute war, weil ich nämlich so viel hatte, was ganz dringend schnell noch erledigt werden muss, dass ich für meine Verhältnisse echt lange gearbeitet habe. Wenigstens habe ich jetzt das Gefühl, dass ich nichts wichtiges vergessen habe. Bin ja mal gespannt wie oft nächste Woche mein Handy klingelt, denn von meinen beiden Chefs ist nur einer da und der darf den Laden dann ganz alleine schmeißen.

Morgen ist bei uns Großputz angesagt, weil ja Cerahs Schwester am Sonntag kommt. Und da wollen wir natürlich glänzen. Am Sonntag geht’s dann zum Flughafen. Endlich mal wieder nach Frankfurt. Manchmal vermisse ich das schon ziemlich, das Stadtleben.

Und was bin ich froh, dass wir unser Auto vorher noch machen lassen haben. Unsere Bremsen waren wirklich übel, noch 500 Kilometer und die hätten blockiert, weil sie schon so abgefahren waren. Und sowas mitten auf der Autobahn ist alles andere als gesund.

Ich freue mich jetzt erst Mal auf meine freie Woche mit viel Sightseeing und Rumgerenne. Wird aber sicher trotzdem schön.