May
16
2008
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Nur ich

Da habe ich heute mal wieder meine Schusseligkeit wunderbar zur Schau gestellt.

17:30

Bärbel trifft zuhause ein. Frau ist fertig, Kind muss noch Schuhe anziehen, dann kann es losgehen, das allwöchtentliche Einkaufserlebnis. Lebensmitteldiscounter, damit wir was zum Abendessen machen können. Bärbel muss sich noch die Haare zusammen binden, mal kurz auf der Toilette vorbei schauen fertig. Kind bekommt einen Heulanfall, weil es nicht weiß was los ist und wieso auf einmal die riesen Action ausbricht. Bärbel nimmt Kind, Handtasche und leere Pfandflaschen und geht zum Auto. Sarah macht die Terassentür hinter ihr zu, schließt das Baby/Katzengitter und geht zur Haustüre raus.

Selbe Zeit, draußen am Auto:

Bärbel sucht panisch nach dem Schlüsselbund und stellt fest, dass der sich noch drinnen in der Hosenschüssel, dem zuhause aller Schlüssel, befindet. Noch mehr Panik als Bärbel zur Terrassentür rennt und dagegen klopft, in der Hoffnung, dass Sarah vorne die Wohnungstüre noch nicht ins Schloß gezogen hat.

30 Sekunden später:

Sarah kommt ums Eck. Ohne Schlüssel. S-C-H-E-I-S-S-E. Eigentlich könnten jetzt alle einkaufen fahren, wenn denn ein Schlüssel vorhanden wäre, doch der befindet sich immer noch drinnen in der Hosenschlüssel. Oh Mann, hört denn diese dämliche Wochen niemals auf?

5 Minuten später:

Die herbeitelefonierte Hilfe naht. Ich war noch nie so froh, dass meine Eltern einen Ersatzschlüssel für unsere Wohnung haben…

Gott sei Dank, ist jetzt endlich Wochenende. Mir reicht’s.

Written by Belle in: Alltag |

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