Da habe ich heute mal wieder meine Schusseligkeit wunderbar zur Schau gestellt.
17:30
Belle trifft zuhause ein. Frau ist fertig, Kind muss noch Schuhe anziehen, dann kann es losgehen, das allwöchtentliche Einkaufserlebnis. Lebensmitteldiscounter, damit wir was zum Abendessen machen können. Belle muss sich noch die Haare zusammen binden, mal kurz auf der Toilette vorbei schauen fertig. Kind bekommt einen Heulanfall, weil es nicht weiß was los ist und wieso auf einmal die riesen Action ausbricht. Belle nimmt Kind, Handtasche und leere Pfandflaschen und geht zum Auto. Cerah macht die Terassentür hinter ihr zu, schließt das Baby/Katzengitter und geht zur Haustüre raus.
Selbe Zeit, draußen am Auto:
Belle sucht panisch nach dem Schlüsselbund und stellt fest, dass der sich noch drinnen in der Hosenschüssel, dem zuhause aller Schlüssel, befindet. Noch mehr Panik als Belle zur Terrassentür rennt und dagegen klopft, in der Hoffnung, dass Cerah vorne die Wohnungstüre noch nicht ins Schloß gezogen hat.
30 Sekunden später:
Cerah kommt ums Eck. Ohne Schlüssel. S-C-H-E-I-S-S-E. Eigentlich könnten jetzt alle einkaufen fahren, wenn denn ein Schlüssel vorhanden wäre, doch der befindet sich immer noch drinnen in der Hosenschlüssel. Oh Mann, hört denn diese dämliche Wochen niemals auf?
5 Minuten später:
Die herbeitelefonierte Hilfe naht. Ich war noch nie so froh, dass meine Eltern einen Ersatzschlüssel für unsere Wohnung haben…
Gott sei Dank, ist jetzt endlich Wochenende. Mir reicht’s.