Der erste Zwei-Wort-Satz kam gestern und war: Mama car.
Die Unterhaltung dazu ging ungefähr so:
Squishy wacht morgens auf und ich bin nicht mehr da. Denn nach dem langen Wochenende musste ich logischerweise wieder arbeiten. Also fragt er Mommy, wo denn die Mama ist: Mama? Und Mommy erklärt: Mama went to work with the car. She’ll be back tonight. Nick: Car? Mommy: Yes, Mama left with the car. Kurze Pause. Mommy fragt Squishy: Do you know where Mama is? Nick: Mama car.
Ich finde das kann man durchaus als ersten Zwei-Wort-Satz gelten lassen. Der kam dann doch schneller als erwartet. Wieder mal ein stolzer Mama-Moment.
Spricht Cerah mit Nick komplett englisch und Du deutsch? Wie macht Ihr das und wie kommt Nick damit klar?
I spreche zu 95% nur englisch mit Nicholas. Belle spricht etwas mehr deutsch mit ihm aber trotzdem meistens englisch. Nur deutsch hört er mit seinen Freunde, Omas/Opa/Tanten etc.., oder auf dem Spielplatz.
Es gibt vieles über die Theme zu lesen. Aber Nicholas kommt total super klar mit zwei Sprachen. Bilingual aufzuwachsen ist eine Bereicherung. Es gibt kein Kind die nicht damit klar kommt, es ist nur die Gesellschaft die so denkt. Vorallem, die die nur eine Sprache sprechen kann.
Mehr zu lesen gibts hier z.B:
http://www.swissinternationalschool.ch/809.0.html?&no_cache=1&tx_ttnews%5Btt_news%5D=8&tx_ttnews%5BbackPid%5D=305&cHash=cf2cfb18ef
http://www.arte.tv/de/wissen-entdeckung/hippokrates/ARTE-Gesundheitsmagazin/HIPPOKRATES/1005270,CmC=1005322.html
Manchmal habe ich ein bisschen ein schlechtes Gewissen, weil ich so wenig deutsch mit ihm rede, andererseits ist es aber okay, weil wir zuhause nun mal nur englisch sprechen. Ich habe aber schon einen Beitrag in Planung, bei der ich etwas näher darauf eingehe, denn es gibt leider auch doofe Reaktionen von der Umwelt. Unsere Nachbarin zum Beispiel hat ein großes Problem damit, dass wir mit ihm englisch sprechen. Aber wie gesagt, ich äußere mich mal näher dazu in naher Zukunft.
Ich finde den Satz klasse
Und was das Zweisprachige angeht: ich finde es toll wie ihr das macht. Ich wünschte ich hätte diese Möglichkeit auch gehabt. Leider trennten sich meine Eltern recht früh und somit bin ich hier in Germany aufgewachsen
Fühle mich also mehr deutsch als amerikanisch – was auch ok so ist *g* Bis zum 14. dann – wir freuen uns
Nur dumme Leute halten ein mehrlinguale Erziehung für schlecht. Was sie Kleinen in dem Alter lernen, dass müssen sie sich nicht mehr mühsam später aneignen.
Und wenn Kinder zu Hause diese Möglichkeit haben, ist es toll und sollte auf keinen Fall ungenutzt bleiben.
Die Nachbarin ärgert sich doch nur, dass sie den Kleinen nicht versteht. Egoistisch, dumm und unvorausschauen.
Unser Neffe schafft das mit drei Sprachen. Aktiv hat er sich bis jetzt allerdings überwiegend für deutsch entschieden. Passiv ist keine der Sprachen ein Problem. Und mit Papa wird ins deutsche auch immer mal wieder Spanisch gemischt. Nur das aktive Tschechische lässt leider noch auf sich warten. Ich hoffe aber, dass sich das mit den vermehrten Tschechienaufenthalten langsam gibt.
Ist bei mir reines Interesse und der blanke Neid!
Die Frage, die sich mir bei überwiegender englischer häuslicher Konversation doch stellt, ist die, wie es bei Oma und Opa bzw. auf dem Spielplatz, Krabbelgruppe läuft. Aber das wird sich ja jetzt erst zeigen. Deutsche Ansprache hat er hier in Dtl. im Alltag schon noch genug. da sei Euch nicht bange.
Interessant ist es dann halt zu sehen, wie er wohl versteht, mit den Sprachen zu jonglieren.
Das regelt sich von selbst. Er wird ziemlich schnell verstehen, dass Oma, Opa und auch andere ihn nicht verstehen. Auch das jonglieren ist einfach. Ab und zu mal wird dann eben gemischt.