Mar
04
2008
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Erleichterung und Blogendgedanken

Gestern noch war ich ganz entspannt, weil sich ein großes Problem auf der Arbeit quasi von selbst erledigt hat. Mein Kollege, der mir gegenüber sitzt, wird uns Mitte April verlassen. Das ist gut für mich, denn er hat angefangen, mich krank zu machen. Ich hatte wieder ständig Kopfschmerzen, war immer müde und erschöpft. Und alles nur, weil ich mit ihm nicht klar kam und mich das ziemlich fertig gemacht hat. Die Nachricht, dass er geht, war schon eine gewisse Erleichterung für mich. So richtig gewundert hat es mich auch nicht, denn das lief schon eine ganze Weile nicht mehr so dolle. Und letzte Woche ging’s dann wohl rund. Komisch, dass das jedes Mal passiert, wenn ich nicht da bin, um als Puffer zu fungieren. Der Plan ist, dass eine neue Assistentin eingestellt wird und wir dann zu zweit sind. Hoffentlich finden wir jemand vernünftigen.

Und heute habe ich keine Lust. Auf nichts. Ich habe nicht mal den Tisch vom Abendessen abgeräumt und das war vor Stunden. Die Wohnung ist noch von verstreutem Spielzeug übersät, aber das ist mir egal. Ich habe keine Lust. Punkt.

Ich habe mir auch überlegt, mal einfach nichts zu schreiben. Vielleicht lasse ich den Blog langsam aber sicher sterben. Irgendwie ist auch Blogschreiben langweilig geworden. Es passiert ja nichts neues, aufregendes. Oder ich nehme ihn einfach mal wieder eine Weile vom Netz bis mich die Muse wieder küsst. Oder auch nicht. Keine Ahnung. Mal schauen, ob mir danach ist, oder nicht. Unentschlossenheit war ja schon immer eine meiner Stärken.

Written by Belle in: Alltag |

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