So, da sind wir wieder. Nach einem dreitägigen Ausflug in die Niederlande sind wir gestern Abend wieder nachhause gekommen. Wir hatten einen schönen Aufenthalt in Maastricht, haben den niederländischen Teil unserer Familie besucht und einen neuen niederländischen Teil der großen Bloggerfamilie kennengelernt.
Squishy war super und war sogar auf der langen Fahrt (6 Stunden hin und 5 Stunden zurück inklusive Pausen) wirklich klasse drauf. Schnuffel mussten wir kaum ertragen, haben dafür aber Kinderlieder angehört und selbst gesungen.
Unsere erste merkwürdige Begegnung hatten wir auf einer Autobahnraststätte irgendwo in der Nähe der holländischen Grenze. Ich musste mal und bin alleine auf die Toilette während Cerah und Squishy den Rastplatz erkundet haben. Auf dem Weg dahin musste ich an einem dicken Niederländer mit Zigarre im Mund vorbei, der an sein Auto gelehnt da rumstand. Da dachte ich schon, dass der mich jeden Moment anquatschen wird und war froh, dass ich ohne Gelaber an ihm vorbei gekommen bin. War ja klar, dass er mich dann auf dem Rückweg erwischt: “Hallo. Ich bin Niederländer und Vertreter und komme gerade von einer Haushaltmesse in Luxemburg. (Wer hätte es gedacht. Dein Nummerschild ist gelb, es steht dick und fett NL drauf und du hörst dich an wie Rudi Carrell.) Ich kann ihnen ganz billig Messer von … (irgendeine Marke, die ich natürlich nicht kenne) verkaufen. Ganz neu und super Qualität.” Selbstverständlich lehne ich dankend ab, denn wer kauft schon Messer auf einer Autobahnraststätte von einem dahergelaufenen Typ mit Zigarre? “Ich habe auch ganz super Töpfe…” Ähm, nein danke. Wenig später ist er dann in sein Auto eingestiegen und hat neben wirklich jedem auf dem Rasthof angehalten und versucht, seine Haushaltswaren zu verkaufen.
Gegen Mittag sind wir dann in Maastricht angekommen, haben unsere erste Stadt-wieder-erkundung gemacht, Squishy durfte Tauben jagen und nach dem Einchecken ins Hotel war er um 18:00 Uhr völlig fertig im Bett und ist erst am nächsten Morgen wieder aufgewacht.
Dienstag war ein bißchen regnerisch, wir haben mittags Squishy’ Vater und seine Oma besucht. Dieses mal war der Kleine auch viel besser drauf als letztes Jahr und hat hoffentlich einen guten Eindruck hinterlassen. Abends gab es unser erstes gemeinsames Essen in einem Restaurant und das war nicht so wirklich entspannt. Ich sage nur, als wir gegegangen sind, war auf dem Fußboden unter dem Tisch eine riesige Colapfütze (das war mein tolles Werk) in der allerlei Pommes, Karotten, Plastiktütchen und Traubenzucker lagen. Da werden wir uns wohl nicht mehr so schnell wieder blicken lassen.
Mittwoch Morgen hatten wir dann unsere letzte Maastricht Shopping Gelegenheit und gegen Mittag haben wir uns mit Kat und Loe getroffen. Die beiden sind wirklich wahnsinnig nett und es ist so klasse jemanden, den man nur vom Internet kennt, auch mal im echten Leben kennenzulernen.
Die Heimfahrt war recht ereignislos bis auf die letzten 45 Minuten, wo Cerah dann zu Squishy nach hinten ist, um ihn wenigstens einigermaßen glücklich zu machen. Die allerletzten 20 Minuten haben wir dann im Chor La-Le-Lu gesungen, denn das funktioniert immer und hat ihn auch diesmal wieder beruhigt.
Wir hatten einen schönen Trip, der uns Mut gemacht hat, auch andere Reisen mit dem kleinen Männchen – ist ja kein Babymann mehr – zu unternehmen. Lassen wir uns mal überraschen, wo es uns als nächsten hin verschlägt.
>>>Die allerletzten 20 Minuten haben wir dann im Chor La-Le-Lu gesungen, denn das funktioniert immer und hat ihn auch diesmal wieder beruhigt.<<<
Awww
I can just imagine that scene