Ich finde 21:30 Uhr einfach zu spät als Bettgehzeit für eine Vierjährige. Kein Wunder, dass da jeden Abend der Terror ausbricht und sich das selbe Spiel jeden Tag zur Mittagszeit wiederholt. Mir fällt gleich die Decke auf den Kopf. Ich glaube ich mache mal Musik an, dann ist das gröbste wenigstens nicht mehr hörbar.
Daily Archives: 14.02.2008
Zahnpastakrieg Teil 2
Das wollte ich euch nicht vorenthalten. Sieht sie nicht schickt aus, meine rosa Zahnpastatube mit Schleifchen im Haar und so schlank, dass sie fast schon Locken bekommt.

Nachtrag: Auch mein Sohn lässt gerne Schubladen offen stehen. Wohingegen meine Frau mittlerweile eben jene Schubladen wieder schließt, damit sich Squishy nicht noch mehr dafür interessiert. Und mir wurde angedroht mit jeder Zahnpastatube den Kissentest zu machen, bevor ich sie wegschmeiße. Nur um sicher zu gehen, dass die auch tatsächlich leer ist. Schließlich beschwere ich mich immer dass wir Geld sparen müssen und schmeiße dann halbvolle Sachen weg. Der Kissentest geht übrigen wie folgt: Meine Frau mit meiner angeblich leeren Zahnpastatube und meinem Kopfkissen. Nur wenn wirklich nichts mehr auf meinem Kopfkissen Spuren hinterlässt, sprich wirklich gar nichts mehr rauszuquetschen ist, dann darf ich sie wegwerfen und muss nicht auf dem angecremten Kissen schlafen. Ob das wohl nicht passieren wird, weil besagte Frau nämlich anschließend das Kopfkissen waschen darf…. Aber ich fand die Idee sehr schön. Und vor allem kreativ.
Morgen wieder vernünftige Posts. Ich versprech’s.
Verwunderliche Dinge
Unser Sohn, auch als Squishy bekannt, isst ja sehr gerne sehr merkwürdige Sachen. Wie die bereits erwähnten Essiggurken oder Oliven oder den Pfefferstreuer, der wird aber nur abgeleckt oder Salat. Das mit dem Salat hat sich mittlerweile noch ein bißchen gesteigert. Bisher wollte er immer Salat haben, hat ihn in den Mund gesteckt, das Dressing abgeleckt, den abgelutschten Salat wieder ausgespuckt und nach dem nächsten Blatt verlangt. Gestern Abend hat Squishy dann zum allerersten Mal, den Salat zerkaut, Zähne hat er ja jetzt genug, geschluckt und dann erst nach mehr verlangt. Wir machen also durchaus Fortschritte.
Im großen und ganzen isst er eigentlich alles. Es gibt ein paar Dinge, die er nach wie vor nicht so wirklich gerne mag, Äpfel zum Beispiel, aber das ist die Ausnahme. Was er aber wirklich hasst in jeder Form und sofort wieder ausspuckt sind Eier. Wir haben jetzt alle Arten der Zubereitung durch und er findet alles doof. Hartgekocht, als Rührei, als Spielgelei, mit Gewürzen, mit Kräutern, mit Maggi, mit Remoulade, mit Ketchup – ganz egal, was wir uns ausdenken, Eier sind ekelhaft und basta.
Und dann kommt der nächste Gedanke: Ostern. Und natürlich: Ostereier. Ich sehe uns schon in hartgekochten Eiern versinken, die ich mir mit Cerah teilen muss, weil der junge Herr sich weigert, uns zu helfen, obwohl die garantiert nicht für uns waren, sondern für den süßen kleinen Nachwuchs. Dafür bekommen wir dann auch das meiste der Schokoladenosterhasen. Schokolade findet er zwar ganz klasse, aber das muss ja jetzt auch nicht sein. Und irgendwie müssen wir ja die Eierungerechtigkeit auch wieder ausgleichen