auch im echten Leben. Cerah hatte gestern Geburtstag und mein Bruder hat angerufen, um ihr zu gratulieren. Wow! Ich bin beindruckt.
Monthly Archives: December 2007
Donnerstag bei Belle im Büro
Eine wunderschöne neue Stinkygeschichte…
Letzten Donnerstag hatten wir Jourfixe mit den zwei Menschen unserer Marketingagentur. Stinky nimmt daran selbstverständlich auch teil, denn er ist ja unser interner Marketingmensch. Um den Anlass auch gebührend zu feiern, hat wieder seinen wunderschönen Pulli an, den er seit drei Wochen immer an hat. Nur dieses Mal zu Krönung mit einem dicken, fetten Fleck vornedrauf. Das ist mir garnicht aufgefallen, denn ich bemühe mich immer ihn mir nicht zu genau anzusehen, schließlich möchte ich mich am frühen Morgen nicht schon übergeben müssen. Chef 1, unser wissenschaftlicher Leiter, sieht das natürlich und sprich Stinky darauf an. Stinkys Kommentar: “Ach ja, das gehe ich gleich mal auswaschen.” Und das war alles. Kein Ausdruck der Entschuldigung oder das es ihm peinlich ist, nichts. Stinky verschwindet für eine Weile und Chef 2, der Geschäftsführer, trifft ein, fragt nach, wo Stinky denn sei. Meine Antwort: “Prinzipiell ist er da, wo er jetzt gerade ist, keine Ahnung.” Kleine Pause, in der ich mir überlegt habe, ob ich denn jetzt mal fies sein soll: “Vermutlich ist er auf der Toilette, um seinen Pulli zu waschen.” Grummeln aus dem Chefbüro neben an: “Schon wieder?” Belle: “Jup. Ist ja auch verständlich, schließlich hat er den seit drei Wochen an.” Noch mehr unwilliges Brummeln.
Später irgendwann taucht Stinky wieder auf, wird zum Chef zitiert und die Türe geht zu. Wenig später geht sie wieder auf und ich höre wie Stinky sagt: “Ja, ich habe zuhause mindestens 10 Pullis, aber die sind alle nichts für hier.” Chef grummelt irgendwas. “Ja, ich muss mir über Weihnachten unbedingt mal neue Klamotten anschaffen.” Wie auch schon zuvor, kein Zeichen davon, dass er sich irgendwie schämt oder peinlich berührt ist. Ich würde im Erdboden versinken und die nächsten zwei Jahre nur noch im pikobello Kostüm auflaufen vor lauter Scham.
Also ging Stinky nachhause, um sich umzuziehen und kam in seinem schwarzen Anzug zurück, den er zwar schon am Tag vorher für den (potentiellen) Kundenbesuch anhatte, aber der war immerhin sauber.
Solche Dinge machen mich sprachlos. Chef 1 fand das sehr amüsant und wollte nur wissen, ob ich oder der Geschäftsführer Stinky nachhause geschickt haben. Sein Kommentar: “Ich dachte der Hinweis mit dem Fleck sei schon deutlich genug gewesen.” Oder eben nicht.
Babykunst
Wenn ich heimkomme und sowas entdecke nachdem der kleine Mann im Bett ist, dann könnte ich ihn gerade wieder rausholen und einfach nur knuddeln. Ich bin dem Zauber der Babykunst erlegen.
