Dec
23
2007
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Das Friedenslicht

Heute früh hatten wir Gottesdienst besser gesagt, Sarahs Pfadfindergruppe hat einen Gottesdienst mitgestaltet und das Friedenslicht verteilt. Und weil mich das natürlich auch interessiert, sind Nicholas und ich auch hin und waren fast in der ersten Reihe mit dabei. Direkt hinter uns waren meine Eltern, was ich sehr schön fand und worüber sich Sarah auch sehr gefreut hat. Weder ich noch meine Eltern sind normalerweise Kirchgänger, aber zu diesem Anlass hat die Familie Präsenz gezeigt, wie es so schön in Pfadfinderkreisen heißt. Nicholas hat den Gottesdienst auch tapfer und relativ still überstanden, nur gegen Schluss wurde er etwas laut.

Was ich auch wirklich schön fand, waren die Eltern eines Jungen aus Sarahs Gruppe, die direkt neben meinen waren. Die Mutter hatten wir schon beim Neubürgerempfang gesehen, denn die ganze Familie ist noch relativ neu hier. Eigentlich wollten sie über Weihnachten in den Urlaub fahren, haben aber den kompletten Urlaub abgesagt, damit ihr Sohn am Gottesdienst teilnehmen konnte. Denn der war ihm sehr wichtig und er war sichtbar stolz auf seine neue Kluft, die er zum allerersten Mal anziehen durfte. Das finde ich, ist eine richtig schöne Geste der Eltern, dass sie ihren Sohn so ernst nehmen, dass sie sogar die eigenen Pläne ändern.

Die arme Sarah leidet im Moment sehr unter ihrer Hausstaubmilbenallergie, wie fast immer im Winter. Allerdings ist es wenigstens besser geworden seitdem wir nicht mehr in Frankfurt wohnen. Nur leider ist es im Moment so schlimm, dass sie alle fünf Minuten 10 mal hintereinander niest und sich überhaupt furchtbar anhört. Hoffentlich wird das bald wieder besser, denn so richtig ausspannen ist damit für uns alle unmöglich.

Written by Belle in: Genetisch verbunden aka Familie |
Dec
23
2007
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Wunder geschehn

auch im echten Leben. Sarah hatte gestern Geburtstag und mein Bruder hat angerufen, um ihr zu gratulieren. Wow! Ich bin beindruckt.

Written by Belle in: Genetisch verbunden aka Familie |
Dec
23
2007
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Donnerstag bei Belle im Büro

Eine wunderschöne neue Stinkygeschichte…

Letzten Donnerstag hatten wir Jourfixe mit den zwei Menschen unserer Marketingagentur. Stinky nimmt daran selbstverständlich auch teil, denn er ist ja unser interner Marketingmensch. Um den Anlass auch gebührend zu feiern, hat wieder seinen wunderschönen Pulli an, den er seit drei Wochen immer an hat. Nur dieses Mal zu Krönung mit einem dicken, fetten Fleck vornedrauf. Das ist mir garnicht aufgefallen, denn ich bemühe mich immer ihn mir nicht zu genau anzusehen, schließlich möchte ich mich am frühen Morgen nicht schon übergeben müssen. Chef 1, unser wissenschaftlicher Leiter, sieht das natürlich und sprich Stinky darauf an. Stinkys Kommentar: “Ach ja, das gehe ich gleich mal auswaschen.” Und das war alles. Kein Ausdruck der Entschuldigung oder das es ihm peinlich ist, nichts. Stinky verschwindet für eine Weile und Chef 2, der Geschäftsführer, trifft ein, fragt nach, wo Stinky denn sei. Meine Antwort: “Prinzipiell ist er da, wo er jetzt gerade ist, keine Ahnung.” Kleine Pause, in der ich mir überlegt habe, ob ich denn jetzt mal fies sein soll: “Vermutlich ist er auf der Toilette, um seinen Pulli zu waschen.” Grummeln aus dem Chefbüro neben an: “Schon wieder?” Belle: “Jup. Ist ja auch verständlich, schließlich hat er den seit drei Wochen an.” Noch mehr unwilliges Brummeln.

Später irgendwann taucht Stinky wieder auf, wird zum Chef zitiert und die Türe geht zu. Wenig später geht sie wieder auf und ich höre wie Stinky sagt: “Ja, ich habe zuhause mindestens 10 Pullis, aber die sind alle nichts für hier.” Chef grummelt irgendwas. “Ja, ich muss mir über Weihnachten unbedingt mal neue Klamotten anschaffen.” Wie auch schon zuvor, kein Zeichen davon, dass er sich irgendwie schämt oder peinlich berührt ist. Ich würde im Erdboden versinken und die nächsten zwei Jahre nur noch im pikobello Kostüm auflaufen vor lauter Scham.

Also ging Stinky nachhause, um sich umzuziehen und kam in seinem schwarzen Anzug zurück, den er zwar schon am Tag vorher für den (potentiellen) Kundenbesuch anhatte, aber der war immerhin sauber.

Solche Dinge machen mich sprachlos. Chef 1 fand das sehr amüsant und wollte nur wissen, ob ich oder der Geschäftsführer Stinky nachhause geschickt haben. Sein Kommentar: “Ich dachte der Hinweis mit dem Fleck sei schon deutlich genug gewesen.” Oder eben nicht.

Written by Belle in: Alltag |
Dec
20
2007
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Babykunst

Wenn ich heimkomme und sowas entdecke nachdem der kleine Mann im Bett ist, dann könnte ich ihn gerade wieder rausholen und einfach nur knuddeln. Ich bin dem Zauber der Babykunst erlegen.

Written by Belle in: Alltag |
Dec
19
2007
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Bio

Ich sag nur Biogemüse-Kiste. Na wenigstens hinterlässt sie auch nur Biodreck in unserem Flur.

Biodreck

Weiß eigentlich jemand, was man mit Fenchel machen kann? Wir haben davon nämlich drei Knollen und keine Ahnung wozu das Zeug gut ist. Wir sind für Tipps dankbar.

Written by Belle in: Fotos |

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