Müde und ausgebrannt
Gestern war nun also Nikolaus mit Geschenkle und viel Süßkram für unseren kleinen Nicholas. Ich habe mir den Nachmittag freigenommen und dann sind wir zu meiner Oma gefahren, um uns dort mit ihr, meiner Mama und Nicholas’ Gotti (Patin) und Familie zu treffen. Wir hatten uns extra auf 15:00 Uhr verabredet, damit Sohnemann noch seinen Mittagsschlaf halten kann und dann fit ist. War eigentlich klar, dass er dann natürlich nicht schläft und erst um 5 nach 3 so müde ist, dass er für fünf Minuten im Auto einschläft. Dafür war er wirklich gut drauf, aber nach eineinhalb Stunden war dann doch Schluss und er ist quasi im Auto eingeschlafen, bevor wir aus dem Ort raus waren. Und hat dann anschließend in seinem Bett weitergeschlafen, was auch nur selten passiert. Geschenke gab es genug und irgendwie hatte ich dann wieder nicht genug Hände, um alles zum Auto zu tragen. Sarah war mit Baby bepackt und Wickeltasche und ich hatte den Rest. Unglücklicherweise schleppen die beiden seit einer Woche eine Erkältung mit sich rum. Nicholas ist total verschnupft, ansonsten aber topfit und Sarah hat eine Erkältung ohne verstopfte Nase, ist aber ansonsten ziemlich angeschlagen. Das ist wohl das Problem bei Krabbelgruppen: die Viren, Bakterien und sonstiges Zeug werden immer im Kreis rum weitergebeben. Jetzt freuen wir uns erst mal auf unser wohlverdientes Wochenende. Seitdem wir alle immer so beschäftigt sind und uns eigentlich auch nur jeden zweiten Abend sehen, sind unsere Wochenende fast schon heilig geworden. Das ist die einzige Zeit, die wir zu dritt verbringen und das genießen wir alle umso mehr.
Und ich habe beschlossen, dass ich hätte Journalismus studieren sollen, als ich nach dem Abi nicht wußte, was ich mit meinem Leben anfangen will. Das wäre doch cool, wenn ich in Zeitungen und Zeitschriften zu lesen wäre. Oder ein eigener Roman wäre auch nicht schlecht. Auf jeden Fall wäre das glaube ich etwas gewesen, was mir Spaß gemacht hätte.



