FRUSTRATION

Die schlägt bei uns heute hohe Wellen. Und zwar bei allen. Söhni ist schlecht drauf, will nur durch die Gegend getragen werden und fängt wegen jedem minikleinen Anlass an zu weinen. Beide Mütter sind dementsprechend frustriert. Immerhin sind wir zu zweit. Dann darf eine immer Kind schleppen, während die andere sich bemüht, etwas sinnvolles zu  machen.

Und was machen wir, wenn wir frustriert und genervt sind? Genau: Retail-Therapy, zu deutsch: Einkaufstherapie! Offensichtlich ging es noch ganz vielen anderen so, denn der real war total überlaufen mit Leuten, die panisch Orangensaft und Aufbackbaguettes gekauft haben. Das wird scheinbar im neuen Jahr abgeschafft, deshalb muss man das heute nochmal dringend kaufen gehen. Hab ich eigentlich erwähnt, dass es direkt am Eingang oder Ausgang, je nachdem wie man das sieht, einen Mc Donald’s gibt? Da haben wir unseren Frust dann mit BigMäcs und Cheeseburgern bekämpft. Unser kleiner Kanadier liebt Cheeseburger und vertilgt so ein ganzes Teil auf einen Rutsch. Okay, die sind schon recht klein, aber das ist Squishy ja schließlich auch. Auf jeden Fall hat’s funktioniert und wir fühlten uns hinterher wesentlich besser.

Nachmittags stand dann noch Aufräumen und Wohnungsputz auf dem Programm. Wir wollen ja sauber und strahlendrein ins neue Jahr aufbrechen und nicht den alten Dreck mit uns schleppen. Der Uropa kam kurz vorbei, war allerdings etwas enttäuscht, weil Squishy nichts von ihm wissen wollte. Was mich nicht wirklich wundert, denn die letzten paar Tage waren alle außer den Mamas doof. Tut mir zwar schon leid, aber ändern kann ich’s auch nicht. Das ändert sich ganz von selbst wieder – irgendwann.

Jetzt ist der kleine Motzer im Bett und schläft hoffentlich seine Motzis aus. Dann gibt’s was zu essen und das war’s eigentlich auch schon. Ein bißchen spielen, Badewanne und dann wieder Bett. Wir werden den Abend ganz gemütlich zu zweit vor dem Fernseher verbringen, unsere DVD’s kucken, die wir zu Weihnachten bekommen haben und den lieben Gott einen guten Mann sein lassen.

Morgen sammeln wir dann Vanessa bei meiner Oma ein und vebringen die nächsten paar Tage mit ihr hier. Also nichts wahnsinnig aufregendes hier, alles wie immer, das Jahr geht zufällig zu Ende und ein neues fängt an.  Einen guten Rutsch wünsche ich allen da draußen in der weiten Welt des Internets und dass 2008 das bringt, was ihr euch schon immer von einen neuen Jahr erwartet habt.

Weil mir danach ist

Ich goolge doch so gerne. Heut zum Thema: “Belle ist”…

Belle ist eine fiktive Person.

Belle ist sehr scheu, aber zahm.

Belle ist 34 cm groß und trägt ein feines Samtkleid mit Spitze!

Belle ist so, wie ihr Leben sie geformt hat – direkt, kritisch, schonungslos.

Belle ist tot.”

Bellel ist eine Variante von Barbara.

Belle ist eine Wohltat für Körper, Geist und Seele.

Belle ist in dieser Ausführung ein richtige Seltenheit.

Belle ist von den Ohren- bis zu den Hinterpfotenspitzen 31 cm groß.

Bellel ist zu empfehlen.

Belle ist limitiert kommt natürlich mit Zertifikat.

Nein, die Belle ist nicht knickerig…

Belle ist entsetzt, wie können die beiden nur so von ihr denken? Belle ist verzweifelt.

Belle ist alles andere als eine Hausfrau. Belle ist eigentlich fast wie ein Typ, nur dass sie eine Frau ist. Belle ist all das, was wir uns von einer Frau erträumen.

So, jetzt wisst ihr wieder etwas mehr über mich…

Krank

Immernoch. Und immernoch leide ich mehr oder weniger still vor mich hin. Natürlich war ich gestern arbeiten und heute auch. So wirklich produktiv war ich zwar nicht, aber um liegengebliebenes zu erledigen und Schneeflocken auf Folie auszudrucken und dekorativ an die Fensterscheiben zu kleben hat es gereicht.

Jetzt habe ich zum Glück erst mal eine Woche Urlaub und hoffe, dass ich die nicht kränkelnd auf dem Sofa verbringen muss. Es gibt da so viele Sachen, die wir schon immer mal erledigen wollten und jetzt ist die Gelegenheit. Ach und da ist ja auch noch Silvester dazwischen und Vanessa kommt uns für zwei Tage besuchen. Mein Chef meinte, ich könnte Silvester ja zum Anlass nehmen über das vergangene Jahr zu reflketieren, er mache das auch immer und bei mir habe sich ja auch so einiges verändert. Da hat er zwar recht damit, aber es ist mir im Moment so garnicht nach Jahresrückblick 2007. Das habe ich schon zur Genüge getan, als wir endlich hier eine Wohnung und ich einen Job hatte. Und ich brauche selten einen Anlass dazu mir darüber Gedanken zu machen, was war und wie es war und warum und wieso und überhaupt. Meistens bin ich mir dessen auch einfach so bewusst da brauche ich kein Jahresende und künstliche Vorsätze dafür. Vielleicht ist es mir in den nächsten Tagen mal danach, dann erfreue ich euch mit meinen geistigen Ergüssen oder eben auch nicht.

Bis dahin begebe ich mich in mein Bett und kuriere meine Erkältung aus.