Was für ein sch… Tag

Es fing schon heute Morgen an, als ich mit Kopfschmerzen aufgewacht bin. Nein, nicht wahr. Es fing heute Nacht an als ich Kopfschmerzen hatte, dauernd aufgewacht bin, aber nie wach genug war, um etwas dagegen zu unternehmen. Zudem war mir schlecht und weiß der Geier noch was. Dann waren wir auf der Arbeit den halben Tag beim Meeting mit dem Steuerberater, ich hatte eine sehr beschränkte Mittagspause und enorm viel zu tun, bin aber relativ pünktlich aus dem Büro raus. Und dann kam der Hammer: Ich habe sage und schreibe 1,5 Stunden gebraucht um nachhause zu kommen. 1,5 Stunden! Ich hätte heulen können. Auf meiner heißgeliebten A5, die wohl die nervtötendste Autobahn der Welt ist, war ein Unfall mit vier LKW, 14 km Stau und die ganzen Pendler, die aus Freiburg raus wollten, haben alle Straßen verstopft. Ich bin nicht mal aus der Stadt rausgekommen, geschweigen denn in die Nähe von zuhause. Im Endeffekt bin ich ungefähr eine Stunde gestanden, habe umgedreht, bin im Schneckentempo aus Freiburg rausgekommen und dann über einen riesigen Umweg und das allerletzte Kaff nachhause gefahren. Was natürlich zur Folge hatte, dass ich Squishy heute Abend nicht mal mehr gesehen habe, weil er schon im Bett war, ich am verhungern war und die ganze Welt hätte zusammenschlagen können. Naja, jetzt bin ich also zuhause – endlich – habe etwas gegessen und fühle mich wieder einigermaßen wie ein normaler Mensch. Noch ein bißchen Fernsehen, dann Bett und morgen ist schon wieder Wochenende. Ist ja nicht so, als ob ich es nicht gebrauchen könnte. Irgendwie rennt mir im Moment die Zeit weg, aber das wird auch wieder besser.