werfen ihre Schatten voraus. Will heißen, dass Squishy heute seinen allerersten selbstständigen Schritt getan hat und zwar von Cerah zu mir. Das ist insofern sehr bedeutend, weil das wiederum heißt, dass er wohl in naher oder besser nächster Zukunft anfangen wird zu laufen. Ziemlich wild, oder? Was allerdings noch wilder ist, ist die Tatsache, dass er in etwas über einem Monat schon ein ganzes Jahr alt wird. Und wir schon unendlich viele tolle Spielsachen gekauft haben. So waren wir zum Beispiel heute bei Toys R Us weil die ersten Jubiläum und Spannbetttücher im Angebot haben und zweitens weil Ende Oktober die beiden anderen Jungs aus der Krabbelgruppe Geburtstag haben. Normalerweise bemühen wir uns dann immer, Geschenke eher zu früh als auf den letzten Drücker zu besorgen. So auch diesmal, wir haben auch gleich was gefunden und hätten nebenher noch den ganzen Laden leerkaufen können, haben uns aber (so halbwegs zumindest) beherrscht. Aber Spielzeugladen und ich waren noch nie eine gute Kombination. Ich liebe Spielzeug jeglicher Art und bin immer froh, wenn ich eine Ausrede habe, etwas zu kaufen. Diesmal war ich aber brav (okay, so eine minikleine Packung “Little People” musste sein) und Cerah war die, die unbedingt etwas kaufen musste. Und zwar dieses Teil hier:

Das sieht auf dem Bild riesig aus, was es aber nicht ist, das Kind ist nur klein und der Aufnahmewinkel so gewählt, dass es so groß aussieht, aber es war ein Ausstellungsstück und hat nur noch die Hälfte gekostet, war also fast geschenkt. Und Cerah konnte nicht widerstehen. Ihr Kommentar: Für ein Kind ist das sicher blöde und langweilig, aber für die Krabbelgruppe ist das supercool! Es ist uns durchaus bewusst, dass wir von Vanessa noch eine Rutsche bekommen werden, aber was solls. Also haben wir das Teil bezahlt und wollten es in unser Auto packen. Problem dabei: Es ließ sich nicht auseinandernehmen und ganz hatte es keinen Platz. Also haben wir die Schrauben ausfindig gemacht, die wir lösen mussten, vier an der Zahl, um es in seine Einzelteile zerlegen zu können. Es war auch kein Problem, die zu finden, nur hatten wir keinen Schraubenzieher. So musste dann der Briefkastenschlüssel von der Arbeit dranglauben und als Behelfs-Schraubenzieher herhalten. Ich muss wohl nicht erwähnen, dass das total langwierig, nervtötend und schier unmöglich war, damit die Kreuzschrauben rauszubekommen. Also wurde ich in den Edeka nebenan geschickt, um einen Schraubenzieher zu kaufen, den die natürlich nicht hatten. Alles was ich auftreiben konnte, war ein spitzer Gemüseschäler, der dann als Schraubenzieher herhalten musste und seine Sache auch ziemlich gut gemacht hat. Gut, damit waren die Schrauben draußen, aber irgendwie war das so gut zusammengesteckt oder – gedrückt worden, dass sich immer noch nichts getan hat. Schließlich hat sich ein netter bäriger Mann, der uns schon die ganze Zeit (etwa 20 Minuten lang) vom geparkten Auto nebendran beobachtet hat, erbarmt und mit seinen Bärenkräften das Teil auseinander genommen. An dieser Stelle nochmals Danke. Mittlerweile sind wir zuhause, das Teil wurde von Cerah gereinigt, wieder zusammengebaut und steht jetzt draußen auf dem Rasen. Das schöne ist, dass wir in unserem neuen Wohnzimmer genug Platz haben, um diesen sogenannten Kletterturm drinnen überwintern zu lassen. Coole Sache und eine super Errungenschaft für die Krabbelgruppe. Aber uns darf man wirklich nicht zu Toys R Us lassen!