Sep
28
2007
0

Zufriedenheit

Merkt man eigentlich, dass ich tagsüber wieder beschäftigt bin? Ich denke schon. Mein Eindruck nach der ersten Woche ist sehr gut, die Kollegen und der Chef sind super nett und total normale bodenständige Menschen. Ich gehe gerne zur Arbeit, bin den ganzen Tag gut mit den verschiedensten Dingen beschäftigt und lerne ganz viel neues dazu. Mein neuer Chef hat mich auch heute gleich gelobt und gemeint, dass sein Eindruck von mir sehr gut wäre und er das Gefühl hat, dass ich wirklich was wegschaffe. Obwohl die erste Woche vermutlich darüber noch nicht so richtig Aufschluss geben kann. Aber ich habe mich sehr darüber gefreut.

Da muss ich doch mal wieder meinem Jobfinder danken, mit dem ich zufälligerweise auch noch verheiratet bin. Und gestern habe ich von eben der Dame ein Arbeitsanfangsgeschenk bekommen. Wir lieben doch beide die Bücher von Walter Moers und warten schon seit vor Nicholas’ Geburt auf das nächste Buch, was ursprünglich für November 2006 angekündigt war. Jetzt ist es endlich draußen (der Schrecksenmeister) und ich habe es von Sarah geschenkt bekommen. Cool! Allerdings habe ich noch zwei andere Bücher, die ich vorher noch fix lesen bin. Da ich meine Bücherei (auch als Mama bekannt) nun wieder in der Nähe habe, bin ich mit Büchern bis ins nächste Jahrhundert versorgt. Ich sag’s doch: der Umzug hat nur positives gebracht! Auf jeden Fall freuen wir uns beide darauf, uns endlich eine weitere Geschichte aus Zamonien gegenseitig vorlesen zu können. Ich werde mich auch sehr bemühen, diesmal nicht ständig zur sanften Melodie von Sarahs Stimme einzuschlummern.

Written by Belle in: Alltag |
Sep
25
2007
0

Zwei Tage

Zwei Tage bin ich jetzt schon bei der neuen Firma beschäftigt und bisher gefällt es mir echt gut. Die Leute sind super nett, alle sind per du und die Aufgaben hören sich auch interessant an. Es ist etwas völlig anderes als das was ich bisher gemacht habe und momentan könnten die auch chinesisch reden und ich würde in etwa genauso viel verstehen. Aber das ging mir bisher in jedem Job so und bis in ein paar Monaten kann ich es mir schon garnicht mehr anders vorstellen. Es ist schön mit Leuten zu arbeiten, die normal sind und sich nicht erst mal einen Porsche auf Geschäftskosten bestellen bevor Sie überhaupt eine neue Geschäftshandynummer haben. Und so wie es aussieht werde ich auch reichlich zu tun bekommen und garantiert keine Langeweile mehr haben. Ich darf übrigens während der Arbeitszeit privat im Internet surfen und auch privat telefonieren, so lange ich alles geschafft bekommen, was an dem Tag ansteht. Finde ich eine sehr gesunde Einstellung und da auch die Arbeitszeit nicht kontrolliert wird sondern eine “Vertrauensarbeitszeit” ist, macht das auch durchaus Sinn. Mein neuer Arbeitgeber wurde übrigens als eine der kinderfreundlichsten Firmen in Freiburg ausgezeichnet. Bin ja mal gespannt, was ich bis in ein paar Monaten zu sagen habe. Bisher gefällt es mir auf jeden Fall echt gut und ich bin froh, dass mein Jobfinder (auch als Sarah bekannt) die Stellenausschreibung gefunden hat.

Ansonsten gewöhnen wir uns so langsam an den Alltag und auch Nicholas’ Welt ist auch wieder im Lot, weil er jetzt wieder einen festen Tagesablauf hat. Er hat auch jede Menge neue Spielsachen und einen Spieltisch mit Bank und Stuhl (war mal Vanessas) bekommen. Am liebsten mag er das Xylophon, welches er von der Oma bekommen hat und seine Little People. Das befindet sich natürlich alles auf seinem Spieltisch und da wird fleißig mit gespielt und darauf rumgehauen. Ich denke, wir genießen alle unser neues Zuhause und ich freue mich jeden Abend, wenn ich nachhause komme, im Carport parken kann und nicht mehr stundenlang im Kreis rumfahren muss, um einen Parkplatz auf der Straße vor dem Haus zu finden.

Written by Belle in: Alltag |
Sep
23
2007
0

Sonnentag

Das einzige, was wir heute unternommen haben, war ein Ausflug in die Weinberge zum Gartengrundstück meiner Eltern. Da gibt es leckere ganzjährige Himbeeren, die unser kleines Obstmonster mit Hingabe zermatscht und gegessen hat. Und Feigen wachsen da auch und Trauben und Äpfel und Kakis und Kiwis und so ziemlich alles, was leckeres wachsen kann. Heute früh wurden wir schon mit grünen Bohnen aus dem Garten beim Haus versorgt und an Äpfeln mangelt es uns auch nicht. Alles bio und ungespritzt aus dem Garten. Hach, was ist das Landleben schön. Nicholas hat sich mittlerweile auch an Gras gewöhnt und freut sich über sein eigenes Zimmer und seinen großen Spielplatz im Wohnzimmer.Morgen fange ich wieder an zu arbeiten, in meinem neuen Job in Freiburg und werde vermutlich nicht mehr so viel Zeit haben, tagsüber Blogs zu lesen und selbst zu schreiben. Ich freue mich schon darauf auf der Arbeit wieder etwas zu arbeiten. Dieses dumme Rumgesitze ist mir nämlich tierisch auf die Nerven gegangen. Das einzige, was ein bißchen doof ist, ist dass ich eine Woche Urlaub verliere. Eigentlich hätte ich bis zum 1. Oktober frei gehabt, ich fange aber schon Montag an, da mein neuer Job eine Schwangerschaftsvertretung ist, die Dame die erste Oktoberwoche nicht da ist und ab Anfang November in den Mutterschutz geht, um dann ein Jahr später wieder zurück zu kommen. Also fange ich eben morgen an, was mir aber tausend mal lieber ist, als doof zuhause rumzuhocken und nichts zu tun. Ich bin ja mal gespannt, wie das morgen so wird. Ich werde versuchen, zu berichten, befürchte aber fast, das ich so müde sein werde, das daraus nichts wird. Aber wir werden ja sehen.

Written by Belle in: Alltag |
Sep
22
2007
0

Ich glaube, wir sind angekommen

Das zeigt sich darin, dass wir heute beim Lebensmitteleinkauf richtig eingekauft haben. Beim letzten Mal waren wir noch etwas schüchtern und hatten im Endeffekt gerade mal genug fürs Wochenende. Aber da kam es uns auch noch wie Urlaub vor und nicht wie echtes Leben. Ich bin auch noch jedes Mal iritiert wenn ich das Nummerschild an unserem Auto sehe, weil nicht mehr Frankfurt darauf steht. So weit haben wir uns aber wieder gut eingelebt und weil wir uns hier ja auch schon auskennen, fällt auch das lästige Sich-Verirren weg, wofür ich sowieso berühmt bin. Das sind eben die Vorteile daran, wieder daheim zu sein.

Sophie hat auch schon ihren ersten Ausflug in die Freiheit bzw. die Beinahe-Freiheit unternommen. Wir wohnen ja jetzt im Erdgeschoss und unter uns ist eine Einliegerwohnung. Sophie unser schlaues Katzentier ist letzte Woche aus dem Küchenfenster gefallen, weil sie draußen auf dem Fensterbrett rumgeturnt ist, sich erschreckt hat und abgestürzt ist. Das war morgens früh um acht oder so und unsere anschließende Rettungsaktion war auch ganz toll. Bärbel in Schlafanzug und Socken aus der Balkontür gestürzt, über den Rasen gerannt und auf die Terrasse der Dame unter uns geklettert. Währenddessen sitzt Sophie nur dumm da unten rum und jammert das geschlossene Fenster der Wohnung unter uns an. Schließlich habe ich sie am Nackenfell gefasst bekommen und an Sarah nach oben weitergegeben, die sie dann wieder nach innen befördert hat. Meine Socken waren natürlich nass und dreckig, ich habe mir bei der Kletteraktion nach unten und dann wieder nach oben an den Füßen weh getan und das Katzentier hat nichts daraus gelernt, sondern lechzt immer noch nach einem offenen Fenster. Wenn sich die beiden mal richig eingelebt haben, werden wir sie auch raus lassen, aber noch ist es nicht so weit. Bis dahin werden unsere Fenster nur noch gekippt bzw. nur bewacht offen gelassen.

Wir haben mittlerweile übrigens auch unsere allererste Pflanze bekommen. Eine wunderhübsche Orchidee, die jetzt das rechte Schlafzimmerfenster schmückt. Das war ein Teil meines Abschiedsgeschenks von der Frankfurter Arbeit, der andere Teil war ein IKEA-Gutschein, den wir natürlich immer gut gebrauchen können.

Wir sind heute Mittag zum Geburtstag meiner Tante eingeladen und sollten eigentlich so langsam gehen, was sich aber noch verzögert, weil der junge Herr noch Mittagschlaf hält. Aber so bald er aufwacht geht’s los. Oh, habe ihn gehört. Na dann man los!

Written by Belle in: Alltag |

Theme: TheBuckmaker.com Magazine Style WordPress Themes | Drupal Hosting, Low Budget Hosting