Das Elefäntchen …

… hat uns am Wochenende viel Freude bereitet. Mit Elefäntchen meine ich die Wandfarbe, die wir benutzt haben, um unsere neue Wohnung anzupinseln. Seit Samstag weiß ich nun auch wie die Elefäntchenfarbe heißt, vorher hätte ich sie gleich erkannt, aber ohne zu wissen, dass es dazu auch einen Namen gibt, nämlich Caparol. Ist schon lustig, dass ich das Logo kenne, mir aber nie die Mühe gemacht habe zu lesen was denn da sonst noch so steht. Aber das liegt vermutlich daran, dass es die Farbe bei uns zuhause schon gab bevor ich überhaupt lesen konnte und alles mit dem bunten Elefäntchen drauf automatisch als Farbe registriert wurde. Da brauche ich dann ja auch nicht lesen wie das Zeugs denn nun heißt, das Logo sagt ja schon alles.

Auf jeden Fall haben wir am Samstag wie wild Decken und Wände gestrichen, bis wir keine Farbe mehr hatten. Aber immerhin haben wir die Decken der beiden Schlafzimmer und des Wohn/Esszimmers komplett fertig. Und drei Wände im Wohn/Esszimmer haben ein bißchen Farbe abbekommen. Bei der vierten Wand waren wir uns nicht sicher ob wir die nun weiß lassen oder auch bunt machen, aber nachdem wir gesehen haben, wie die Farbe aussieht, wenn sie getrocknet ist, machen wir sie nun auch farbig. Der Rest folgt dann am nächsten Wochenende, wenn wir mehr Farbe haben.

Aber lasst euch eines gesagt sein: Decken anstreichen ist total doof. Die Wände machen echt Spaß, aber bei der Decke bekommt man einen total steifen Nacken und Rücken, weil man ständig nach oben kuckt und zudem kann man nicht vernünftig sehen, was denn nun schon dran war und was nicht. Wir hätten die Decke auch einfach lassen können, wie sie ist, aber sie sah halt schon so bißchen grau aus und jetzt wo man den Unterschied zwischen neuer Decke und alter Wand sieht, ist ganz klar, dass es schon nötig war.

Squishy durfte den Samstag mit Oma und Opa verbringen, denn so ein Baby ist zum Malern doch sehr ungünstig. Er durfte mit Oma einkaufen und spazierengehen und ist dann am Nachmittag mit Oma und Opa draußen gewesen, wo er sich so langsam auch an so richtig echtes Gras gewöhnt hat. Als er beim letzten Mal barfuß ins Gras durfte hat unser kleines Stadtkind jedes Mal die Beine in die Höhe gehoben, damit ihn das Gras nicht so kitzelt. Das hat zum Schreien ausgesehen. Aber mittlerweile ist er ja jedes Wochenende auf dem Land und gewöhnt sich auch an so merkwürdige Dinge wie freiwachsendes Gras und Katzen, die vor ihm weglaufen und nicht auf sich rumtrommeln lassen wie unser Theo. Und wir waren froh, dass wir ihn nicht unter den Füßen hatten und dass Oma und Opa auch mal sehen können, dass er wirklich ein super pflegeleichtes Baby ist. Und nächstes Wochenende werden sie auch wieder das Vergnügen haben, denn da wollen wir den Rest anmalen und unseren ersten IKEA-Trip unternehmen. Schließlich brauchen wir auch ein Bett und so ein Schränkchen oder zwei im Badezimmer.