Hm… Und nun?

Und weil heute Freitag ist und ich mich hier im Büro eh nur langweile, beglücke ich die Menschheit mal wieder mit einem kleinen Geschreibsel. Allerdings wird das alles etwas erschwert durch die Tatsache, dass ich – wie immer – keine Ahnung habe worüber ich denn nun schreiben soll.

Am Wochenende werden wir uns wieder gen Süden aufmachen mit einem Auto, das von oben bis unten mit Zeug aus dem Keller und sonstigen nichtbenötigten Utensilien vollgestopft ist. Und obwohl wir in letzter Zeit ständig Kisten voller Zeug zu meinen Eltern transportiert haben, wird und wird das einfach nicht weniger. Ich habe fast das Gefühl, dass sich die Kisten und unser ganzer Krempel heimlich vermehren. Dabei haben wir nur eine 43 m²-Wohung und man sollte ja meinen da hätte nicht so viel Müll Platz. Aber weit gefehlt. Dabei haben wir auch relativ viele Sachen, die wir nicht mitnehmen werden. Die Küche zum Beispiel bleibt da wo sie ist, unsere neue Wohnung hat auch schon eine Einbauküche mit Geschirrspülmaschine. Die Badezimmereinrichtung (Spiegelschrank, Unterschrank und zwei Regale) war damals von IKEA und hat zusammen etwa 50 Euro gekostet und die wandert auch in den Müll oder die Studenten können sie haben. Ganz wie sie wollen, falls sie überhaupt einziehen. Wir gehen mal davon aus, dass die beiden die Wohnung genommen  haben, denn es haben sich keine weiteren Interessenten mehr bei uns gemeldet. Genaueres wissen wir aber nicht, denn da die Wohnung einer Wohnungsbaugesellschaft gehört, bekommen wir nichts davon mit. Interessiert uns ehrlich gesagt auch nicht so wirklich. Hauptsache die nehmen die Küche und wir müssen sie nicht rausreißen. Wer auch immer das dann sein mag.

Auf jeden Fall werden wir unsere neue Wohnung erstmal gründlich ausmessen und uns überlegen wie wir denn nun alles anstreichen. So ungefähr wissen wir das zwar schon, aber über die Feinheiten müssen wir uns noch klar werden. Oder besser gesagt, die Feinheiten muss sich Cerah noch ausdenken, denn sie ist unser Innendekorateur. Denn wenn sie sich was ausdenkt, sieht das  hinterher auch nach was auch und nicht nur nach Kraut und Rüben und Studentenbude. Und so schmieden wir munter Pläne und freuen uns unseres momentan etwas stressigen Lebens, aber das wird auch wieder besser.

Squishy kämpft immer noch mit seinen Zähnen. Ich war ja eigentlich der Überzeugung, dass es sich nur um einen Zahn handelt, aber so wie es aussieht sind es wohl die komplette Front im Oberkiefer. Dass Squishy da seine Schwierigkeiten damit hat, ist ja klar und das kann ich ihm auch nicht übel nehmen. Natürlich ist es anstrengend, wenn er total anhänglich und weinerlich ist, aber ich wäre vermutlich auch nicht anders. Aber das geht auch alles wieder rum und bevor wir uns versehen, ist er verheiratet und wir sind Omas.

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