Meine liebe Leserschaft,

leider weiß ich gerade nicht, worüber ich schreiben soll, also gibt’s heute wohl ein bißchen blabla. Mal schauen wohin mich meine Finger und Gedanken tragen.

Dummvogel ist heute Nachmittag aus meinem/unserem Büro ausgezogen. Morgen ist dann die Ossi-Kollegin wieder da. Die durfte für zwei Tage mit der Feldwebel-Kollegin auf ein Meeting in Barcelona. Sauerei, sag ich da nur. Aber das sind wohl die netten Nebenwirkungen, wenn man für einen wichtigen Chef arbeitet, der sich selbst natürlich für noch viel wichtiger hält und zu so tollen Meetings geht. Ich glaube ich werde mit Ossi-Kollegin gut klarkommen, da sie bisher einen ganz netten Eindruck gemacht hat. Vermutlich werde ich zwar Minderwertigkeitskomplexe bekommen, wenn ich sie jeden Tag 8 Stunden lang über den Schreibtisch hinweg anstarren muss, aber das werde ich auch noch überleben. Sie ist blond, schlank, hübsch und sieht jeden Tag aus, als ob sie grad vom Laufsteg kommt. Hoffentlich ist das nicht ansteckend, sonst muss ich mir erst Mal eine neue Garderobe zulegen, bevor ich jeden Tag im Kostümchen auflaufen kann.

Sonntag ist zum Glück endlich die Taufe. Ich werde wirklich froh sein, wenn alles rum und vorbe ist. Das Gute daran ist, dass Squishy so cool aussehen wird in seinem weißen Smoking, dass die anderen Täuflinge aussehen werden wie in Kartoffelsäcke gehüllt. Ha! Unser Kind ist das beste und süßeste und überhaupt und sowieso.

A propos Kartoffelsack – was ziehe ich eigentlich an? So riesig ist meine Auswahl leider immer noch nicht, da mir ganz viele Sachen einfach nicht passen. Hoffentlich ändert sich das demnächst mal noch. Ich traue mich ja nicht mal nicht, Röcke anzuziehen, da meine Beine bis runter an die Wanden mit wunderhübschen, roten Schwangerschaftsstreifen übersät sind. Das wir wohl ein Sommer in langen Hosen. Da hoffe ich doch mal, dass es nicht ganz so heiß wird. Den letzten Sommer, den ich komplett in langen Hosen genossen habe, war 1994. Da war ich 14 und einfach viel zu cool, um kurze Hosen oder gar Röcke anzuziehen. Macht sich auch immer gut in langen Hosen an den Baggersee zu gehen, um dann im schwarzen Stretchcrinkle-Badeanzug rumzuliegen. Aber Hauptsache die Hosen sind lang und man trampelt hinten auf ihnen rum.

Aber um nochmal auf die Taufe am Sonntag zurückzukommen. Die Taufe selbst findet um 11:30 Uhr in meinem Heimatort statt und wir machen vorher um 9:30 Uhr einen Brunch, weil hinterher irgendwie blöd war. Zudem ist da mal was anderes, als immer nur Kaffe und Kuchen und so wahnsinnig wichtig ist eine Taufe nun auch wieder nicht – für uns auf jeden Fall nicht. Dann ist also Taufe, wir gehen wieder nach Hause und dann ist mal für ne Weile gut mit größeren Festivitäte, hoffe ich auf jeden Fall mal.

Stoffwindelwoche Teil 2

Squishy in seiner wirklich coolen neon-grünen Stoffwindel. Ich liebe die Teile einfach und noch ein Pluspunkt: der Windeleimer stinkt viel weniger als ein Windeleimer mit normalen Wegwerfwindeln. Vorallem im Sommer ist das nicht zu verachten und sehr viel nasenfreundlicher.Das schlechte an den Stoffwindeln? Sie machen süchtig und man will immer mehr, alle Farben und alle Modelle und Marken ausprobieren. Wie furchtbar!

Aktualisiert für Loe:

Es gibt die Stoffwindeln in verschiedenen Größen (eine Tabelle findest du hier). In den meisten Fällen reichen aber zwei Größen. Wir hatten S von Geburt an bis ca. 3 oder 4 Monate und danach Größe M. Je nachdem wie mopsig so ein Baby ist, reicht das auch vollkommen. Da Squishy ziemlich schlank ist, gehen wir davon aus, dass wir bei der jetzigen Größe bleiben. Da die Windeln dank der Druckknöpfe größenverstellbar sind, kann man sie wirklich lange benutzen. Am meisten wachsen die Babys von Geburt bis etwa einem halben Jahr und danach geht es dann etwas langsamer weiter, weshalb die größeren Größen auch länger passen. Und wenn sie dann anfangen mobil zu werden, sprich zu krabbeln und zu laufen, verlieren sie nochmal ziemlich viel Babyspeck und die Windeln passen immer noch.