Stoffwindelwoche 2007

Die Stoffwindelwoche ist eine Initiative von Stoffwindel-begeisterten Müttern, die die Vorzüge der modernen Stoffwindeln der breiten Öffentlichkeit präsentieren wollen.

Und weil wir so “mediengeil” sind, sind wir mittlerweile auch hier vertreten. Wenn auch nur in der Fotogalerie mit Bildern von Squishy in Stoffwindeln, aber immerhin.

Wir sind zu den Stoffwindeln gekommen, weil wir einfach total sparbrötchenmäßig veranlagt sind und nicht gerade im Geld schwimmen. Die Anschaffungskosten für Stoffwindeln sind zwar hoch, fallen aber nur einmal an und sparen pro Jahr über 1000 Euro. Und das ist schon eine beeindruckende Zahl. Ein weitere Punkt für uns war, dass wir bis vor einem Monat noch kein Auto hatten und somit immer die schweren, unhandlichen Windelpakete mit Kinderwagen und öffentlichem Nahverkehr durch die Gegend hätten karren müssen. Und darauf hatten wir absolut überhaupt keinen Bock.

Unter Stoffwindeln habe ich mir immer diese wahnsinnig komplizierten Wickeltechniken aus Großmutters Zeiten vorgestellt. So nach dem Motto: Dreieckstuch falten, ums Baby wickeln, mit Sicherheitsnadeln festmachen (ohne das Baby zu erstechen), noch ne Wollhose drüber, damit alles schön aufgesaugt wird und dann noch ne Gummih0se, damit auch alles dicht ist. Zum Glück ist das heute aber nicht mehr so, die Windeln (wir benutzen Pocketwindeln) bestehen aus zwei Teilen und sind mit Drucknöpfen oder Klettverschluß kinderleicht zu bedienen. Sie kommen in knallbunten Farben und Mustern und machen süchtig.

Unser Kinderarzt ist auch jedes Mal aufs neue begeistert, weil Squishy weder Probleme mit dem Wundsein noch mit Pilzinfektionen hat. Da die Windel atmungsaktiv ist, können sich die Biesterchen nicht vermehren und aus eben diesem Grund wird auch der Popo nicht wund.

Wir sind auf jeden Fall begeisterte Stoffwindelbenutzer und würden uns immer wieder dafür entscheiden!

Äpfel gefällig?

Schon mal versucht einen Saft oder ähnliches für dein Baby zu finden, das keine Äpfel mag? Den Spaß haben wir uns am Montag gegeben und feststellen müssen, dass alle – wirklich alle – Babysäfte und Obstgläschen Apfel drin haben. Ganz toll. Auch diese Tees sind alle auf Apfelbasis. Das hilft uns leider überhaupt nicht weiter, denn unser Baby – mal wieder völlig babyuntypisch – findet Äpfel so doof, dass er bei allem mit Apfel angewidert das Gesicht verzieht und alles wieder ausspuckt. Als es die letzten paar Tage so warm war, hatten wir das Problem, dass Sohnemann nicht genug trinkt. Nun, was tun, wenn der Herr kein Wasser, keinen Tee (und wir haben mittlerweile mindestens 10 verschiedene Sorten ausprobiert), keine Säfte und überhaupt garnichts mag? Wir können es ihm ja schlecht einflößen, das wäre etwas zu traumatisch und auch nicht sehr hilfreich. Bis wir auf die grandiose Idee kamen, es mal mit Wasser mit Geschmack zu versuchen. Und siehe da, Pfirsichwasser ist ganz toll. Das ist zwar nicht unbedingt das beste für ihn, aber wenigstens ist es ein Anfang und das schlechteste ist es auch nicht.