Ich habe mich geirrt; es sind ZWEI Zähne, die sich gleichzeitig in Squishy’ Mund breit gemacht haben und zwar die beiden unteren Schneidezähne. So schnell kann’s gehen und bevor wir was davon mitkriegen macht er dann den Führerschein und entführt unser Auto.
Meine armen Br*stwarzen bekommen das auch ganz schön zu spüren und tuen entsprechend weh. Da aber Cerah mit ihrer Schwester einen Abstill-Plan entwickelt hat, werden wir den nächste Woche in Angriff nehmen und dann dürfte das hoffentlich auch vorbei sein.
Irgendwie tut es mir schon Leid, dass das jetzt vorbei sein soll. Es fühlt sich so harmonisch an, wenn er abends vor dem Schlafengehen sanft während des Saugens entschlummert. – Das werde ich vermissen.
Selbe Szene, fünf Minuten früher: Kind schreit sich die Lunge aus dem Hals, weil es Hunger hat, an die Brust soll, aber wütend wird, weil das so einschläfernd ist. Frustrierte Mama verflucht das Stillen und dass fünf Monate alte Babys noch kein Steak essen können, dann wäre endlich Ruhe. – Das werde ich nicht vermissen. Genauso wenig wie öffentliche Entblößungen, schmerzende, übervolle Brüste und das lästige Pumpen am Arbeitsplatz. Trotzdem bin ich etwas wehmütig, denn Abstillen bedeutet für mich, dass ich diesen Pluspunkt nicht mehr habe, den Mama-Bonus quasi. Ist irgendwie wie Schokolade aufgeben oder so ähnlich. Zudem bedeutet das auch, dass Squishy kein mini-kleines Baby mehr ist, sondern langsam aber sicher älter und unabhängiger wird. Seufz, unser kleiner Junge wird groß. Was mich auch mit wenig Begeisterung erfüllt, ist der Gedanken an die Kosten für diese dämliche Folgemilch. Man kann dieses Pulver auch zu völlig überteuerten Preisen verkaufen, aber es bleibt einem ja nicht viel anderes übrig. Jetzt bekommt er dann also mehr und mehr richtiges Essen. Das ist sowieso besser. Und wenn dann die beiden Schneidezähne ganz da sind, bekommt er dann sein erstes Steak.