Wieso ich nicht alleine Autofahren sollte

Belle erklärt Cerah wie sie denkt, dass man von zuhause mit dem Auto zur Arbeit fährt.

 Belle: Du fährst da vorne an der großen Kreuzung nach links, dann immer geradeaus und wenn du von der Straße runter fährst, bist du fast da.

 Cerah: ????

Ähm ja, bitte fragt mich nie nach einer Wegbeschreibung, denn die hören sich wirklich immer so an. Auf jeden Fall habe ich es heute Morgen ausprobiert und habe tatsächlich zur Arbeit gefunden, ohne mich zu verfahren. Das einzige Problem ist, dass man an der Kreuzung nicht links abbiegen kann und ich dann halt in der nächsten Straße rumgedreht habe. Aber ansonsten völlig problemlos!

Wir haben's getan!

Und gestern unser Auto abgeholt! Yipieh! Der Autotürke rief mittags an, als ich gerade auf dem Weg zur Toilette war, bzw. gerade die Türe aufgemacht hatte. Passend wie immer und meinte: Und wann kommen Sie heute vorbei? Ähm ja, das war garnicht so einfach, da ich am Nachmittag eine Schulung hatte, was aber dann auch wieder nicht schlecht war, denn so konnte ich wenigstens etwas früher gehen ohne erst einen Kniefall und Bitte, Bitte machen zu müssen. Nachdem ich einem Kollegen erst das Taxi geklaut hatte (sein Taxi kam zuerst und ich habe einfach behauptet, es sei meins) und dann auch noch umsonst fahren durfte (wir haben uns das Taxi geteilt und er hat die Rechnung übernommen, weil ich zuerst ausgestiegen bin), fing unsere Banken-Odyssee an.

Man sollte ja meinen, es sei ein Kinderspiel ein paar Tausend Euro vom Konto abzuheben, wenn man weder ins Minus muss noch einen Kredit aufnimmt und zudem in Deutschlands größter Bankenstadt ist. Da habe ich kleines Naivchen mich aber mächtig geirrt.

Schlauerweise habe ich am Tag vorher bei der Hotline der Bank angerufen, um mich zu erkundigen, ab welchem Betrag man das vorher anmelden muss. 15.000 hieß es da. Cool, denke ich, da liege ich ja weit drunter, dann klappt das ja ohne Probleme. Ha, ich sollte wohl nicht so viel denken. Gehe ich also an den Schalter und die nette Dame lacht mich grad mal aus. Danke, da steh ich drauf. Wer mir denn das erzählt hätte? Das sei ja völliger Schwachsinn, sie seien hier nur ne kleine Filiale und so viel Geld hätten sie überhaupt nicht da. Täte ihr ja Leid, dass die Hotline so Scheiß erzählt, aber ändern kann sie das jetzt auch nicht. Ich solle es doch mal in der Stadtmitte versuche, da seien zwei große Filialen die hätten vermutlich so viel Geld da. Vermutlich?!

Na super, wir also mit Sack und Pack in die U-Bahn gehetzt, in der Hoffnung noch irgendwo ein Bank mit Geld zu finden ist (Bank und Geld? Da erwarte ich wohl wieder zu viel!) und um noch rechtzeitg beim Autohändler zu sein.

Riesen Schlange bei der Bank und ich bin total nervös von einem Fuß auf den anderen gehopst. Endlich am Schalter: Ich würde gerne so und so viel Tausend Euro abheben. Die gute Dame, ohne mit der Wimper zu zucken: Bankkarte und Ausweis bitte. Ja, Sieg, endlich, jemand will mir Geld geben. Sie holt das Geld zählt das alles schon vor mir auf den Tresen, die letzten 500 Euro sind in 50ern, 20ern, 10ern und einem lieblichen Stapel 5er aufgeteilt. Das wollte ich so nicht und sie geht wieder zurück an die Geldzählmaschine, steckt das Geld rein, lässt es zählen, tut das Geld weg. Ich stehe immer noch da und warte geduldig. Sie dreht sich um, kuckt mich völlig irritiert an und fragt: Ja, kann ich sonst noch was für Sie tun? #?”?!$§# Hallo, gute Frau, du hast mir eben 500 Euro entführt und fragst mich, ob ich sonst noch was will?? Das kann ja wohl nicht wahr sein. Geduldig wie ich bin, helfe ich ihr auf die Sprünge: Die 500 Euro da sind von mir, ich hätte gerne EINEN großen Schein und nicht 30 kleine. Sie kuckt mich an, denkt nach und sagt dann: Ja richtig, sie wollten den Betrag in großen Scheinen. Ja, leidet die Gute denn an Amnesie oder was?

Zu guter Letzt bekam ich dann doch noch die komplette Summe in großen Scheinen und wir sind weiter zum Autohändler gehetzt. Mittlerweile war es 18:30 und der Händler hat nur bis um 19:00 Uhr offen. Aber wenigstens war da alles in Ordnung: der Verkäufer war noch da, das Auto war fertig und ich musste nur noch mein hart erkämpftes Geld wieder an den Mann bringen, was sich dann auch als etwas umständlich erwiesen hat, denn der nette Herr an der Kasse wollte mir erzählen, dass Abholung nur bis 18:00 Uhr ist und er jetzt kein Geld mehr annimmt. Nachdem wir dann geklärt hatten, dass er von Reparaturen und ich von einem Autokauf spreche, ging das aber auch in Ordnung und wir durften endlich unser Auto mit Wunschkennzeichen und in top Form vom Hof fahren.

Jetzt steht das gute Stück also vorm Haus und wartet darauf, von uns benutzt zu werden. Mal schauen, wo wir am Wochenende so alles hinfahren werden, bevor wir dann an Ostern zu meinen Eltern fahren.

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You are The Star

Hope, expectation, Bright promises.

The Star is one of the great cards of faith, dreams realised

The Star is a card that looks to the future. It does not predict any immediate or powerful change, but it does predict hope and healing. This card suggests clarity of vision, spiritual insight. And, most importantly, that unexpected help will be coming, with water to quench your thirst, with a guiding light to the future. They might say you’re a dreamer, but you’re not the only one.

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