Weihnachten ist vorbei und Familienspäße sind auch rum. Bis nächstes Jahr dann wieder…Gestern waren wir also bei meinen Eltern und dem Rest der Familie. Was für ein anstrengender Tag. Wir sind um 7:30 Uhr aufgestanden, eine völlig unchristliche Zeit für uns, und waren um kurz nach 9 an der Station der Autovermietung. Und wie immer mussten wir eine halbe Stunde warten bis unser Auto geputzt und vollgetankt war. Es ist immer das selbe bei denen. Das dauert immer so ewig, egal wie spät man kommt. Wir hatten das Auto auf 9 reserviert und man sollte ja meinen, es wäre dann soweit, dass man einfach einsteigen und losfahren kann. Aber nein, keine Chance. Auf dem Weg in Richtung Freiburg mussten wir nur einmal halten, weil Mami Cerah auf die Pipilette musste und Squishy Hunger hatte. Um 12:30 Uhr sind wir dann angekommen, haben zu Mittag gegessen und zum Kaffee ist dann die Verwandtschaft aufgetaucht.
Squishy war natürlich der Star und jeder wollte ihm mal halten und knuddeln und drücken und rumtragen und und und… Er hat sich auch tapfer geschlagen, obwohl es ihm doch etwas zu viel und zu laut war, denn zuhause ist er ganz anders. Da hängt er gemütlich auf dem Sofa rum mit seinen Spielsachen, erzählt Geschichten und ist zufrieden. Es sei denn er hat Hunger oder ist müde. Das gleiche ist auch schon passiert, als wir zum ersten Mal im Einkaufszentrum waren. Das war ihm auch zu neu, zu viel und zu laut und irgendwann hat er nur noch geschrien, weil er einfach die Schnauze voll hatte. Beim nächsten Mal ging es dann schon viel besser und mittlerweile macht es ihm garnichts mehr aus. Von daher glaube ich, dass er bei der nächsten Familienfeier nicht mehr so überwältigt sein wird und das alles viel besser wegsteckt.
Viele tolle Geschenke hat der Kleene bekommen und es war schön, ihn endlich auch seiner Uroma vorstellen zu können.
Als wir um 21:30 Uhr endlich wieder daheim waren, waren wir alle drei totmüde und bereit fürs Bett. Zum Glück hat Squishydie ganzen zwei Stunden Rückweg verschlafen, wollte daheim nur was essen und ist dann sofort wieder eingeschlafen. Allerdings hat er die ganze Nacht so unruhig geschlafen, dass er mich ständig aufgeweckt hat. Sein kleines Babygehirn hat wohl im Schlaf versucht, die Erlebnisse des Tages zu verarbeiten.
Heute morgen habe ich dann das Auto wieder abgegeben und es war so ruhig auf den Straßen, dass ich für die Strecke dahin anstatt der üblichen 30-45 Minuten nur 15 gebraucht habe, ganz schnell wieder daheim war und ins Bett zurück gekrochen bin.
Annika, unsere Hebamme, war heute mal wieder da und hat Squishygewogen. Und wie immer hat er kräftig zugenommen und wiegt mittlerweile stolze 5340 Gramm. Wenn er so schnell weiter wächst, ist er bis in nem halben Jahr so groß wie ein Zweijähriger. Zum Glück wird das nicht passieren, weil irgendwann mal ein Plateau erreicht ist und dann bleibt er erst Mal ne Weile so wie er ist.Heute hat er übrigens fast den ganzen Tag verschlafen und war permanent am Essen. Fast wie ich
. Wir haben heute einen Schlafanzugtag eingelegt und so ein Sofa ist ja auch was ganz bequemes.
Morgen werden wir dann mal wieder unter die Leute gehen und unsere Lebensmittelvorräte aufstocken.
Ist Deine Verwandschaft eigentlich informiert über die Entstehung von Nick? Ich meine Samenspende von einem Fremden, dann Becher und Spritze und so? Und wie denkt die darüber?
Gruss
Nikolaus
1. Klar wissen sie das und 2. das interessiert doch auch keinen. Hauptsache das Baby ist gesund und munter und wir sind glücklich.
Bei mir wirft dies immer die Frage auf wie “verzweifelt” doch die Lesben sein müssen, dass sie eine solche Prozedur auf sich nehmen. Zu erst muss ein Fremder gefunden werden, der in ihrem Bad in einen Becher ejakuliert, dann wird eine Spritze aufgezogen und der Inhalt von der werdenden Co-Mutter ans Ziel gebracht in der Hoffnung, dass man nun schwanger wird, und das von einem Unbekannten. Wäre es nicht einfacher im näheren Umfeld (Verwandter, Bekannter)nach einem Helfer zu suchen und sich ein paar schöne Stunden zu machen? Auch dem Kind gegenüber würde mancher Erklärungsnotstand ausbleiben.
Gruss
Nikolaus
Sorry, aber da habe ich keine Lust drauf zu antworten. Ist schließlich mein Leben, nicht deins und Erklärungsnotstand herrscht bei uns bestimmt nicht.