Dec
30
2006
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Mein 2006

Jetzt schließe ich mich mal dem allgemeinen Trend zum Jahresende an. Machen wir doch mal einen Bärbel-Rückblick auf 2006.

Also, eigentlich habe ich das ganze Jahr schwanger verbracht, von Februar bis November. Im Januar waren wir noch ganz enttäuscht, weil wir wieder nicht schwanger waren und dann im Februar war der Schwangerschaftstest endlich positiv. Die ersten paar Wochen (bis zur 14.) ging es mir garnicht so toll, weil die Morgenübelkeit mich doch etwas mitgenommen hat. Als meine Oma im März 75. wurde und die ganze Familie versammelt war, wurde uns zum ersten Mal bewußt, wie erstaunt alle sein werden, wenn wir endlich die Katze aus dem Sack lassen. Was dann natürlich auch der Fall war. Meine Mama war gleich völlig aus dem Häuschen, genauso Sarahs Eltern und ihre Schwester (die die einzige war, die wußte, dass wir aktiv versuchten schwanger zu werden), beim Rest hat es wohl einen Moment gedauert, aber dann hat auch dort die Freude über ein knuddeliges Baby überwogen. Der Sommer war für meinen Geschmack viel zu heiß und hat mir zeitweise wirklich zu schaffen gemacht. Ansonsten hatte ich das große Glück, dass ich eine wirklich problemlose Schwangerschaft hatte und es mir eigentlich immer gut ging (was ja nicht unbedingt selbstverständlich ist). Eine WM hatten wir natürlich auch noch im Land und wir haben uns etwas auf der Fanmeile in Frankfurt rumgetrieben. Und dann wurde ich schwangerer und schwangerer und bin irgendwann mal in Mutterschutz gegangen. Im November kam dann endlich Nicholas auf die Welt, mit 9 Tagen Verspätung und per Kaiserschnitt, was wir auch nicht so geplant bzw. gewünscht hatten. Eigentlich hätten wir sehr gerne eine ambulante Entbindung gehabt und wären dann nach 4 Stunden wieder nach Hause gegangen. Der Geburtstillstand und der darauf folgende Kaiserschnitt hat uns dann leider einen Strich durch die Rechnung gemacht, aber Nick war es auf jeden Fall wert. Ja und dann war das Jahr schon fast wieder vorbei. Ich kann also mit gutem Gewissen sagen, dass 2006 ganz im Zeichen des kommenden Babys stand und deshalb ein wirklich gutes Jahr war.
Für 2007 wünsche ich mir, dass es so gut wird wie 2006, dass wir alle gesund bleiben und dass Nick sich so toll weiter entwickelt wie bisher. Es gibt noch ein paar Sachen, die wir in Angriff nehmen müssen (Adoption, neue Wohnung, Taufe etc.), aber das bekommen wir auch noch hin. Schauen wir mal, wie sich das alles so entwickeln wird, denn unverhofft kommt ja bekanntlich oft.

Written by Belle in: Alltag |
Dec
29
2006
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Viele geistreiche Themen

Jeden Abend wenn ich im Bett liege, fallen mir fünf Millionen Sachen ein über die ich dringend schreiben will. Und jeden Tag, wenn ich dann endlich dazu komme hier rumzutippen, dann fällt mir nichts mehr ein. Super! Also stellt euch viele geistreiche Themen vor, die ich hier so behandle…Nicholas hat heute ein sehr schönes Geschenk von Sarahs bester Freundin aus Kanada in der Post bekommen. Sie war von Februar bis August als Sanitäter der kanadischen Armee in Afghanistan und hat Nicholas ihre Bibel geschenkt, die sie von der Armee anläßlich ihres Aufenthalts dort bekommen hat. Nicht dass wir jetzt akribisch die Bibel lesen werden, aber ich finde es sehr nett von ihr, dass sie ihm etwas so persönliches und sentimental wertvolles schenkt. Ich weiß, dass die Zeit dort sehr hart für sie war. Wer verkraftet es schon so einfach, seine Freunde und Kollegen sterben zu sehen? Der Umschlag der Bibel ist im Camouflage-Muster gehalten, damit sie sich auch gut tarnen kann. Ich finde es auf jeden Fall rührend, dass sie an Nicholas gedacht hat und ihm so ein besonderes Andenken schenkt.

Viel gemacht haben wir auch heute nicht. Wir waren einkaufen, haben unendlich viel Wäsche gewaschen und das war’s eigentlich auch schon. Die nächsten paar Tage werden ebenfalls sehr ruhig werden, da wir über Silvester nichts geplant haben. Wie auch mit einem sechs Wochen alten Baby? Finde ich aber gut, so haben wir dieses Jahr wenigstens ne gute Ausrede weil wir auch die letzten paar Jahre nichts großartiges gemacht haben. Und irgendwie erwarten alle immer die riesen Party oder sonst was. Meiner Meinung nach war Silvester schon immer völlig überbewertet und ich finde es nicht so besonders, dass mal wieder ein neues Jahr anfängt. Fängt nicht schließlich jede Nacht um 12 ein neuer Tag an? Wo liegt da der Unterschied ob es nun ein neuer Tag, eine neue Woche, ein neuer Monat oder ein neues Jahr ist? Vorsätze habe ich auch zum letzten Mal gefasst als ich 12 war. Noch so was völlig überflüssiges. Wenn ich der Ansicht bin, etwas ändern zu müssen oder zu wollen, dann kann ich das auch am 24. Oktober machen oder an jedem anderen Tag des Jahres. Dazu muss ich nicht bis Neujahr warten.

Written by Belle in: Alltag |
Dec
28
2006
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Wieder da!

Weihnachten ist vorbei und Familienspäße sind auch rum. Bis nächstes Jahr dann wieder…Gestern waren wir also bei meinen Eltern und dem Rest der Familie. Was für ein anstrengender Tag. Wir sind um 7:30 Uhr aufgestanden, eine völlig unchristliche Zeit für uns, und waren um kurz nach 9 an der Station der Autovermietung. Und wie immer mussten wir eine halbe Stunde warten bis unser Auto geputzt und vollgetankt war. Es ist immer das selbe bei denen. Das dauert immer so ewig, egal wie spät man kommt. Wir hatten das Auto auf 9 reserviert und man sollte ja meinen, es wäre dann soweit, dass man einfach einsteigen und losfahren kann. Aber nein, keine Chance. Auf dem Weg in Richtung Freiburg mussten wir nur einmal halten, weil Mami Sarah auf die Pipilette musste und Nicholas Hunger hatte. Um 12:30 Uhr sind wir dann angekommen, haben zu Mittag gegessen und zum Kaffee ist dann die Verwandtschaft aufgetaucht.

Nicholas war natürlich der Star und jeder wollte ihm mal halten und knuddeln und drücken und rumtragen und und und… Er hat sich auch tapfer geschlagen, obwohl es ihm doch etwas zu viel und zu laut war, denn zuhause ist er ganz anders. Da hängt er gemütlich auf dem Sofa rum mit seinen Spielsachen, erzählt Geschichten und ist zufrieden. Es sei denn er hat Hunger oder ist müde. Das gleiche ist auch schon passiert, als wir zum ersten Mal im Einkaufszentrum waren. Das war ihm auch zu neu, zu viel und zu laut und irgendwann hat er nur noch geschrien, weil er einfach die Schnauze voll hatte. Beim nächsten Mal ging es dann schon viel besser und mittlerweile macht es ihm garnichts mehr aus. Von daher glaube ich, dass er bei der nächsten Familienfeier nicht mehr so überwältigt sein wird und das alles viel besser wegsteckt.
Viele tolle Geschenke hat der Kleene bekommen und es war schön, ihn endlich auch seiner Uroma vorstellen zu können.

Als wir um 21:30 Uhr endlich wieder daheim waren, waren wir alle drei totmüde und bereit fürs Bett. Zum Glück hat Nick die ganzen zwei Stunden Rückweg verschlafen, wollte daheim nur was essen und ist dann sofort wieder eingeschlafen. Allerdings hat er die ganze Nacht so unruhig geschlafen, dass er mich ständig aufgeweckt hat. Sein kleines Babygehirn hat wohl im Schlaf versucht, die Erlebnisse des Tages zu verarbeiten.
Heute morgen habe ich dann das Auto wieder abgegeben und es war so ruhig auf den Straßen, dass ich für die Strecke dahin anstatt der üblichen 30-45 Minuten nur 15 gebraucht habe, ganz schnell wieder daheim war und ins Bett zurück gekrochen bin.

Annika, unsere Hebamme, war heute mal wieder da und hat Nick gewogen. Und wie immer hat er kräftig zugenommen und wiegt mittlerweile stolze 5340 Gramm. Wenn er so schnell weiter wächst, ist er bis in nem halben Jahr so groß wie ein Zweijähriger. Zum Glück wird das nicht passieren, weil irgendwann mal ein Plateau erreicht ist und dann bleibt er erst Mal ne Weile so wie er ist.Heute hat er übrigens fast den ganzen Tag verschlafen und war permanent am Essen. Fast wie ich ;-) . Wir haben heute einen Schlafanzugtag eingelegt und so ein Sofa ist ja auch was ganz bequemes.

Morgen werden wir dann mal wieder unter die Leute gehen und unsere Lebensmittelvorräte aufstocken.

Written by Belle in: Genetisch verbunden aka Familie |
Dec
24
2006
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Frohe Weihnachten und Merry Christmas!

Ich bin heute morgen ganz entspannt um 11:30 Uhr zu den lieblichen Klängen von “Was soll das? Soll ich dir in den Arsch treten oder was?” aufgewacht. Wie besinnlich und gedankenvoll von den Nachbarn, uns an ihren Weihnachtsvorbereitungen teilnehmen zu lassen. Nun gut, jedem das seine.Wir werden Heilig Abend und die Feiertage zu dritt verbringen und den lieben Gott einen guten Mann sein lassen (was er ja auch ist). Das Auto für den 27. haben wir gemietet, alle Geschenke sind schon längst besorgt und wir werden uns einfach nur entspannen.

Wir wünschen allen da draußen Frohe Weihnachten und alles, was man sich nur wünschen kann!

Written by Belle in: Leben in Frankfurt |

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