Ja, dreifach, schließlich haben wir ja noch unsere zwei Katzenkinder.
Okay, Squishy wacht nachts alle zwei Stunden auf und meldet Hunger an. Gestern war er danach etwa 2 Stunden wach und jedesmal wenn er eingeschlafen ist, hat er sich selbst wieder aufgeweckt. Man könnte ja um 4 Uhr morgens etwas verpassen! Und gerade als es angefangen hat, mir wirklich an die Substanz zu gehen, dass er einfach nicht einschlafen will, hat ihn Cerah in ein Tuch eingewickelt und in null komma nichts ins Land der Träume geschickt. Jipieh! Endlich konnte ich auf die Toilette, da wollte ich schon geraume Weile hin. Aber der Spaß ging weiter. Ich sitze also da so rum und Theo beschließt es wäre jetzt an der Zeit mich auch etwas zu beschäftigen. Also fängt er an zu kotzen und das gleich zweimal, damit die Sache auch mehr Spaß macht! So nach dem Motto: Jetzt hast du keinen riesigen Bauch mehr, also kannst du auch wieder auf dem Boden rumkriechen und meinen Dreck wegwischen. Und anstatt seine Sauerei auf dem Linoleum zu machen, wo man das wenigstens gut wegmachen kann, muss er sich natürlich auf dem Teppich erleichtern. Supi! Also bin ich halt da rumgekrochen und habe auch noch seinen Dreck entfernt. Ja ja, die Freuden des Mutterseins.
Ich musste allerdings echt lachen, als ich dran dachte wie das früher so war: Da bist du am Montag in die Schule und hast von deinen aufregenden und spannenden Wochenende erzählt und wie cool du doch bist! Heute würde sich das wohl ungefähr so anhören: Samstag Nacht um 4:oo Uhr, voll cool, Kind füttern, Kind kotzt mich an und mag nicht schlafen, Katze kotzt, Katzenkotze wegputzen und hoffen, dass ich irgendwann auch mal etwas schlafen kann.
So ändern sich die Zeiten!Und tagsüber fühle ich mich zeitweise wie ein Sofa! Wen wunderts, wenn man das so sieht:
Squishy hat heute übrigens seine Nabelschnur verloren und ist auf dem Weg zu einem richtigen Bauchnabel. Und er wiegt 3900 g, das heißt er ist innerhalb einer Woche sogar etwas über sein Geburtsgewicht gekommen. Morgen darf er zum ersten Mal baden, schließlich wollen wir unserer Nachsorgehebamme, Annika, auch etwas zu tun geben, wenn wir schon ansonsten so langweilig und völlig entspannt sind und ihre Hilfe eigentlich garnicht brauchen. Mal schauen, wie ihm die Baderei so gefällt. Wir sind gespannt!