Nov
30
2006
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Ein Hoch auf Schaukeln, Babybjörns und Gymnastikbälle

Denn das sind alles Dinge, die ein Baby (oder eher die Eltern?) glücklich (bzw. ruhig) machen.
Der Gymnastikball hat uns bisher echt gute Dienste geleistet; während der Schwangerschaft als rückenentlastendes Sitzmittel und jetzt als Babyeinschlafhilfe. Wer hätte gedacht, dass dieses Teil so hilfreich sein würde, als wir es meiner Mama abgeschwatzt haben?
Die Schaukel ist natürlich das absolute Superteil und prima zum Ruhigstellen geeignet. Und wer kann schon dem Schlaf widerstehen, wenn er so wunderbar hin und her gewiegt wird?
Und der Babybjörn ist immer dann gut, wenn man beide Hände freihaben will, um was zu machen und das Baby ist trotzdem dabei und ruhig.
So viele schöne Hilfsmittel. Und nicht zu vergessen, der Kinderwagen! Den liebt Nicholas genauso sehr wie seine Mamis. Ihm gefällt das Gerüttel und Geschüttel und uns gefällt das Design des Kinderwagens. Unglaublich wie viele neidische Blicke von Bärchenkinderwagenfahrern wir bekommen. Aber das ist halt auch ein cooles Teil!Wie kommt man eigentlich über blöde Angstzustände weg? Letzte Nacht lag Nicholas im Bett und kein Atem und nichts war zu hören. Ich breche natürlich gleich in Angstzustände aus und muss sofort überprüfen, ob auch alles in Ordnung ist. Also hebe ich seinen Arm hoch. Nichts, keine Reaktion, der fällt runter wie ein nasser Sack. Also fange ich an ihm im Gesicht rumzufuchteln. Wieder nichts. Kind bewegt sich nicht, keine Reaktion. Ich springe panikartig hoch und knalle dabei natürlich mit meiner Hand gegen sein Bett. Und endlich… er erschreckt sich und bewegt sich sogar. Ich hätte ja fast nen Herzinfarkt bekommen. Der kann mich doch nicht so erschrecken! Ich habe es früher schon immer gehasst nachts zu babysitten, eben aus dem Grunde, dass ja irgendwas passieren könnte und man merkt es nicht. Und mit dem eigenen Kind ist es noch viel schlimmer. Da gibt es ja so schreckliche Dinge wie den plötzlichen Kindstot oder könnte an Erbrochenem ersticken und was weiß ich sonst noch. Ich hoffe doch, dass sich diese Panikattacken im Laufe der Zeit etwas legen…

Written by Belle in: Alltag |
Nov
29
2006
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Die Geier kreisen

Mal zu einem kleinen Aufreger in meinem Leben:
Ist es normal, dass man ein Kind bekommt und einem wildfremde Leute aus dem Internet gratulieren, aber die eigene Familie keinen Pieps von sich hören lässt? Ich erwarte ja schon garnicht mehr, dass jemand hier vorbeikommt, aber wenigstens ein kurzer Anruf, eine SMS, eine E-Mail. Nö, nichts. Und dann kommt mir wieder der Gedanke an eine Taufe und ich denke mir: Hm, und ich soll irgendeinen von euch zu Paten eines Kindes machen, dem ihr nicht mal zur Geburt gratuliert habt? Wieso wollt ihr Paten werden, wenn der Kleine euch doch offensichtlich nicht wichtig genug ist, um mal Glückwünsche zur Geburt anzubringen. Okay, ich weiß, meine Familie kann nicht erwarten, Nicholas an Weihnachten in echt zu sehen. Aber trotzdem, sehr merkwürdig die ganze Sache. Macht für mich nicht wirklich Sinn und ist irgendwie auch enttäuschend.Und dann die Sache mit den Geiern… Im Krankenhaus musste man einen ganzen Packen Papier ausfüllen für das Krankenhaus, irgendwelche Umsonstproben und lauter solches Zeug. Also macht man das halt mal und hofft, dass es tolle Warenproben oder sonstiges gibt. Ha, verarscht!! Klingelt es heute an der Tür: Hallo hier ist Frau … Sie sind doch die Mutter von Nicholas? Ich: Äh, ja?! Frau an der Tür: Sie haben im Krankenhaus eine Karte ausgefüllt bla bla bla… Kommt die gute rein mit der einen Karte, die ich tatsächlich im Krankenhaus ausgefüllt habe und rate was: eine Versicherungsvertreterin! Überraschung, Überraschung. Nirgends auf dieser sch… Karte stand was von Versicherung oder sonstigem. Und von der Sorte gab es drei! Supi! Naja, ich hab mir ihr Spiel erst mal angehört und im großen und ganzen war es okay. Also haben wir uns halt mal was aufschwätzen lassen. Nee, ist schon okay. Wir wollte sowieso so einen Versorgungsplan anfangen und warum dann nicht den von der Kartenfrau nehmen. Ich finde es aber unverschämt, dass die nicht mal eine Woche nachdem ich zuhause bin, hier schon antanzen. Ich kann es kaum erwarten, bis die anderen zwei hier auftauchen. Spaß und Freude. So viele Geier, die über unseren Köpfen kreisen…

Nicholas wurde übrigens vorgestern zum ersten Mal gebadet. Und gestern wog er schon 4060 Gramm. Die ersten ganz kleinen Outfits passen ihm schon nicht mehr! Erstaunlich wie schnell er zunimmt und größer wird.

Written by Belle in: Genetisch verbunden aka Familie |
Nov
28
2006
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Schnelle 10 Minuten

Mir wurde gerade die Ansage gemacht, dass ich 10 Minuten habe, bis das Essen fertig ist. Nicholas schläft, also werde ich die Gunst der Stunde nutzen und 10 Minuten lang vor mich hin tippen.

Im Moment habe ich gerade mein Mittagstief, aber ich muss erst mal was essen, bevor ich mich hinlege. Seitdem ich aus dem Krankenhaus zuhause bin, habe ich sowas von überhaupt gar keinen Appetit und merke nicht mal dass ich den ganzen Tag nichts gegessen habe, bis ich dann abends im Bett liege und mein Magen knurrt. Nicht gerade gesund, wenn man bedenkt, dass man beim Stillen ca. ein Drittel mehr Kalorien zu sich nehmen soll als normal und 3 Liter pro Tagen trinken soll. Naja, ich bemühe mich, dass das hier besser wird. Ich habe zwar immernoch keinen Appetit, aber essen sollte ich trotzdem.Nicholas ist der Ansicht, dass er schon ein ganz großer Junge ist, der tagsüber nicht mehr schlafen braucht. Das sehen wir allerdings etwas anders. Immerhin ist er grade mal 10 Tage alt und braucht seinen Schlaf auch tagsüber. Es ist aber unglaublich wie lange er sich selbst wach halten kann, um ja nur nichts zu verpassen. Und jedes Mal, wenn man denkt, ha, jetzt schläft er, macht er die Augen wieder auf und fängt an rumzuzappeln. Aber jetzt hat ihn die Schaukel erwischt. Der kann keiner widerstehen!

Okay, 10 Minuten sind rum. Ich esse jetzt mal was…

Written by Belle in: Alltag |
Nov
26
2006
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Die Freuden einer 3-fachen Mutter

Ja, dreifach, schließlich haben wir ja noch unsere zwei Katzenkinder.

Okay, Nicholas wacht nachts alle zwei Stunden auf und meldet Hunger an. Gestern war er danach etwa 2 Stunden wach und jedesmal wenn er eingeschlafen ist, hat er sich selbst wieder aufgeweckt. Man könnte ja um 4 Uhr morgens etwas verpassen! Und gerade als es angefangen hat, mir wirklich an die Substanz zu gehen, dass er einfach nicht einschlafen will, hat ihn Sarah in ein Tuch eingewickelt und in null komma nichts ins Land der Träume geschickt. Jipieh! Endlich konnte ich auf die Toilette, da wollte ich schon geraume Weile hin. Aber der Spaß ging weiter. Ich sitze also da so rum und Theo beschließt es wäre jetzt an der Zeit mich auch etwas zu beschäftigen. Also fängt er an zu kotzen und das gleich zweimal, damit die Sache auch mehr Spaß macht! So nach dem Motto: Jetzt hast du keinen riesigen Bauch mehr, also kannst du auch wieder auf dem Boden rumkriechen und meinen Dreck wegwischen. Und anstatt seine Sauerei auf dem Linoleum zu machen, wo man das wenigstens gut wegmachen kann, muss er sich natürlich auf dem Teppich erleichtern. Supi! Also bin ich halt da rumgekrochen und habe auch noch seinen Dreck entfernt. Ja ja, die Freuden des Mutterseins.
Ich musste allerdings echt lachen, als ich dran dachte wie das früher so war: Da bist du am Montag in die Schule und hast von deinen aufregenden und spannenden Wochenende erzählt und wie cool du doch bist! Heute würde sich das wohl ungefähr so anhören: Samstag Nacht um 4:oo Uhr, voll cool, Kind füttern, Kind kotzt mich an und mag nicht schlafen, Katze kotzt, Katzenkotze wegputzen und hoffen, dass ich irgendwann auch mal etwas schlafen kann.
So ändern sich die Zeiten!Und tagsüber fühle ich mich zeitweise wie ein Sofa! Wen wunderts, wenn man das so sieht:

Nicholas hat heute übrigens seine Nabelschnur verloren und ist auf dem Weg zu einem richtigen Bauchnabel. Und er wiegt 3900 g, das heißt er ist innerhalb einer Woche sogar etwas über sein Geburtsgewicht gekommen. Morgen darf er zum ersten Mal baden, schließlich wollen wir unserer Nachsorgehebamme, Annika, auch etwas zu tun geben, wenn wir schon ansonsten so langweilig und völlig entspannt sind und ihre Hilfe eigentlich garnicht brauchen. Mal schauen, wie ihm die Baderei so gefällt. Wir sind gespannt!

Written by Belle in: Alltag |

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